Heufurt

Heufurt: Wunderbares Gemeinschaftskonzert mit drei Musikkapellen

Die gastgebende Musikkapelle Heufurt unter dem Dirigat von Bernhard Sauer eröffnete das Gemeinschaftskonzert. Foto: Brigitte Gbureck

Herbstlich bunt war die Grenzlandhalle in Fladungen dekoriert, der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. Mit dem Florentiner Marsch von Julius Fucík legte der gastgebende Musikverein Heufurt einen gelungenen Einstieg hin, leidenschaftlich dirigiert von Bernhard Sauer. Mirko Tradt begrüßte die Besucher und zahlreichen Ehrengäste. Mit Klara Kompe (Querflöte) und Benita Sebold (Alt-Saxophon) würden zwei Nachwuchsmusiker der Heufurter zum ersten Mal im Konzert spielen.

Durch das Programm führte Verena Markert. "Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit." Damit zitierte sie den Mondfahrer Neil Armstrong, der als erster Mensch am 20. Juli 1969 den Mond betrat, begleitet von Buzz Aldrin und Michael Collins. Mit "Apollo 11" hätten die Zuhörer jetzt das große Glück, die komplette Mondlandung vom Start bis zur Landung zu erleben.

Gäste werden in die Welt des Orients entführt

Das Musical "Aladdin" erzählt die Geschichte von Aladdin, Dschinni und den drei Wünschen, die die Zuschauer in die magische Welt des Orients entführt. Paul Jennings hat das Stück arrangiert, das sehr rhythmisch, voller Schwung, dann wieder weicher und sachter klang. Der letzte Beitrag der Heufurter lautete "ABBA Gold", nach einem Arrangement von Ron Sebregts, mit einem Medley der vier erfolgreichsten Songs: Dancing Queen, Mamma Mia, Fernando und The Winner takes it all. Björn Ulvaeus verarbeitet darin die Trennung von Agnetha. Das Stück aus den wilden Siebzigern hat auch heute nichts von seinem Reiz verloren.

Damit machten die Heufurter die Bühne frei für den Musikverein Hohenroth. Mit ihm ging musikalisch die Sonne auf. Der Vorsitzende Elmar Straub begrüßte die Gäste und informierte, dass der Verein 100 Aktive hat und 40 in der Ausbildung. 40 Musiker standen an diesem Abend auf der Bühne. Das erste Stück "Die Sonne geht auf" stamme von seinem Nachbarn Rudi Fischer, der auch ab und zu mit spielt. Bei "Bon Jovi – Rock Musik" klatschten alle begeistert mit. "Jupiter-Hymn" von Gustav Holst nach einem Arrangement von Johan de Meij klang sehr bedächtig, fast majestätisch. "Let me entertain you", das ist mit dem Stück von Robbie Williams gelungen. Der Kaiserin Sissi-Marsch ist eines der erfolgreichsten Stücke von Timo Dellweg. Schwungvoll ging es damit in die Pause.

Beide Dirigenten wechselten sich auf der Bühne ab

Für Monika Weber, die Vorsitzende der Stadtkapelle Ostheim, hat das Gemeinschaftskonzert einen ganz besonderen Reiz. Klarinettistin Sophia Weisenseel führte durch das Programm. Da Walter Bortolotti wegen anderer Verpflichtungen nicht da sein konnte, dirigierten Julian Weber und Manfred Schneider die Kapelle. Mit dem Konzertmarsch "Sympatria" von Thomas Asanger begann es. "Fascination", arrangiert von Harold L. Walters, ein beliebtes Walzerlied, wurde in den 30er Jahren erfolgreich gesungen. Walters war Chefarrangeur der US-Navy-Band. Sehr eingängig und melodiös klang der Song. "Children of Sanchez", die Titelmusik zum gleichnamigen Film, wurde ursprünglich von Chuck Mangione komponiert. Damit wurde die Jazz- und Poplegende der 70er Jahre überaus populär. Jonas Städtler füllte als Solist mit seiner starken Stimme, mit der Gitarre untermalt, den Saal. Manfred Schneider am Flügelhorn stand ihm in nichts nach.

Eigens für die Stadtkapelle arrangiert hat Walter Bortolotti "One moment in time", die 1988 von Whitney Houston gesungene Olympia-Hymne. Die Ballade ist als eine Hymne an den Glauben an sich selbst zu verstehen und hat die Aussage, dass man alle Widerstände überwinden kann. Manfred Schneider bezeichnete es als ungewöhnlich, mit zwei Dirigenten zu agieren. Julian Weber sei ein absoluter Dirigenten-"Frischling", der kürzlich erst seine Prüfung absolviert hat. Es war sein erster Auftritt. Der Block der Ostheimer Stadtkapelle schloss mit dem Montana-Marsch von Heinz Herrmannsdörfer.

Dann wurde es auf der Bühne und davor eng. Alle drei Kapellen versammelten sich zu drei Gemeinschaftsstücken. "Jubelzeit – Festlichkeit" von Frank Ehret aus Hohenroth wurde von Michael Baumgart dirigiert, Manfred Schneider hatte den Taktstock beim Frankenlied Marsch in der Hand und Bernhard Sauer leitete den "Summernight Rock" von Steve Mac Millan. Mit launigen Worten verabschiedete Mirko Tradt das Publikum, das drei Stunden beste Blasmusik genießen konnte.

Der Musikverein Hohenroth mit ca. 40 Musikerinnen und Musikern wurde von Michael Baumgart dirigiert Foto: Brigitte Gbureck
Zwei Dirigenten hatten bei der Stadtkapelle Ostheim den Dirigentenstab in der Hand. Im Bild „Jung“-Dirigent Julian Weber, der später von Manfred Schneider abgelöst wurde Foto: Brigitte Gbureck

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