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Heustreu: Junge Union  möchte sich des Umweltschutzes annehmen

Angeregte Diskussionen beim Hofrundgang des neuen JU-Arbeitskreises 'Umwelt-, Land- & Forstwirtschaft' mit Landwirt Markus Werner (rechts).
Angeregte Diskussionen beim Hofrundgang des neuen JU-Arbeitskreises "Umwelt-, Land- & Forstwirtschaft" mit Landwirt Markus Werner (rechts). Foto: Daniel Nagl

Nicht nur um die CSU jünger zu machen, sondern vielmehr um mehr junge Menschen in die praktische Arbeit der Politik mit einzubeziehen, wurden in den vergangenen Monaten bei der Jungen Union Unterfranken Arbeitskreise gebildet, schreibt die Junge Union (JU) in einer Pressemitteilung. Diese werden sich jeweils mit speziellen Themengebieten befassen. Eine dieser Gruppen ist der Arbeitskreis Umwelt, Land- und Forstwirtschaft. Er konstituierte sich Ende Oktober in Heustreu auf Einladung des Vorsitzenden Andreas Türk aus Oberstreu und seiner Stellvertreterin Julia Streit aus Stockheim.

Zentrale Themen sollen Nachhaltigkeit, Landwirtschaft und der Waldumbau sein. Aber auch provokantere Themen wie Gentechnik sollen behandelt werden. JU-Bezirksvorsitzender Daniel Nagl zeigte sich zuversichtlich, für die durch den Arbeitskreis erarbeiteten Positionen Gehör bei den unterfränkischen CSU-Abgeordneten zu erzielen.

Diskussionsthemen erkennen und Dialog anbieten

„Wir verstehen uns als manchmal querdenkende Input-Geber und vor allem CSU-Umweltpolitiker wie Anja Weisgeber oder Barbara Becker nehmen diese durchaus auf“, so Nagl. Ziel der jungen CSU‘ler ist es, in einer Zeit, in der sich emotionale Positionen vor allem bei „grünen Themen“ scheinbar unvereinbar gegenüberstehen, Diskussionen in der grünen Branche frühzeitig zu erkennen und Dialogangebote zu bieten.

Für ein erstes konstituierendes Treffen kamen die Arbeitskreis-Mitglieder nach Heustreu zum Landwirtschafsbetrieb Markus Werner. Nach einer Hofbesichtigung diskutierten die JU’ler mit Werner unter anderem Investitionsbedingungen, Technikeinsatz im Kontext kleinteiliger Flächen und Düngevorgaben. Dabei hat Werner vor allem im Bereich der Blühsamen- und Kräuterproduktion seit einigen Jahren viele Hürden überwinden müssen, um den hohen Vorschriften zu genügen. Dass man heute mit der Produktion von Blühsamen genauso viel Geld verdient wie mit der von Lebensmitteln, stimme Werner trotz seiner erfolgreichen Spezialisierung nachdenklich, sagte er laut der Pressemitteilung.

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