HENNEBERG

Hexen auf der Ruine Henneburg

Die beiden Vorsitzenden, Heidemarie Knebel vom Club Henneburg e. V., und Dietrich Ansorg vom Südthüringischen Amateurtheater, unterzeichnen den Vertrag, durch den die Arbeitsteilung bei der Inszenierung des Historienspiels geregelt wird.
Die beiden Vorsitzenden, Heidemarie Knebel vom Club Henneburg e. V., und Dietrich Ansorg vom Südthüringischen Amateurtheater, unterzeichnen den Vertrag, durch den die Arbeitsteilung bei der Inszenierung des Historienspiels geregelt wird. Foto: Fred Rautenberg

Der Vertrag ist unter Dach und Fach, und obwohl er zwischen dem Club Henneburg e. V. und dem Südthüringer Amateurtheater (SAT) geschlossen wurde, dürfen sich darüber auch die Unterfranken aus Rhön-Grabfeld freuen:

Die Ruine der Henneburg gleich hinter der Grenze nach Thüringen wird im Juni der Spielort sein, wo das SAT das Historienspiel „1612 – Hexen“ erneut inszeniert. Damit wird Besuchern aus dem Westen der Anfahrtsweg deutlich verkürzt.

Genau das war die Absicht des SAT-Leiters Dietrich Ansorg. Der geografisch günstig gelegene und vom Ambiente her einmalige Schauplatz der Burgruine bot sich quasi von selbst an.

Im Vereinsheim in Henneberg unterzeichneten nun Heidemarie Knebel von den Burgfreunden und Dietrich Ansorg vom SAT einen Vertrag, der im Detail regelt, welche Teilarbeiten von den beiden Partnern zu tragen sind. Dabei ist auch die Gemeinde Henneberg einbezogen (sie war bei Vertragsunterzeichnung durch ihren Bürgermeister Peter Krieg vertreten). Wer das dramatische Historienspiel im Sommer vergangenen Jahres gesehen hat, weiß, welch großartiges Theaterangebot das SAT allen Theaterfreunden mit der Neuinszenierung macht.

Aufwendige Inszenierung

Auf der Bühne treten 90 Personen auf, 25 Helfer arbeiten hinter den Kulissen. Ein Zeitpanorama wird da entfaltet. Spannende, ja unheimliche Szenen wechseln mit Gesangseinlagen und lyrischen Stimmungen.

Der ganze Wahnsinn des Hexenaberglaubens mit seinen fürchterlichen Folgen wird deutlich, so, wie er auch in unserer Gegend gewütet hatte. Die Aufführung erreicht eine Dimension, die man, wenn überhaupt, dann nur mit den großen Passionsspielen vergleichen kann.

Es wird vier Aufführungen geben: am 3. und 4. Juni sowie am 10. und 11. Juni 2016. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Karten können ab sofort im Vorverkauf zum Preis von 13 Euro beim Verein „Aktives Mellrichstadt“ erworben werden. Kindern bietet das SAT zusätzlich zwei Aufführungen des Märchenspiels „Schneewittchen“ an, und zwar am 5. und 12. Juni jeweils um 15 Uhr.

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