Bad Neustadt

Hightech im Handwerk in Bad Neustadt

Mit der feierlichen Freisprechung in der Jakob-Preh-Berufsschule endete die Ausbildungszeit der Schneidwerkzeugmechaniker, die aus dem ganzen Bundesgebiet hier in Bad Neustadt die Schule besuchten.
Mit der feierlichen Freisprechung in der Jakob-Preh-Berufsschule endete die Ausbildungszeit der Schneidwerkzeugmechaniker, die aus dem ganzen Bundesgebiet hier in Bad Neustadt die Schule besuchten. Foto: Brigitte Chellouche

Zur Freisprechung der Schneidwerkzeugmechaniker lud die Jakob-Preh-Berufsschule Bad Neustadt die Absolventen der Prüfungen im Sommer 2019 und Winter 2019/20 ein. Trotz Coronavirus und weiter Anreise aus der ganzen Bundesrepublik waren doch viele Schüler und Schülerinnen gekommen, um ihr Zeugnis persönlich aus den Händen von Oliver Gayer, Obermeister der Schneidwerkzeugmechaniker-Innung Nordbayern und Schulleiterin Christine Götz in Empfang zu nehmen.

Christine Götz dankte allen Anwesenden für ihr Kommen. Eine Freisprechung sei doch etwas Besonderes, das nomalerweise nur einmal im Leben stattfindet. "Es ist ein besonderer Tag für Sie", sagte sie zu den Auszubildenden. Eine anstrengende, ereignisreiche und hoffentlich auch schöne Ausbildungszeit würde nun ihren Abschluss finden. "Nach der Freisprechung dürfen Sie sich Geselle oder Gesellin nennen", sagte Götz zu den jungen Leuten. "Das bedeutet, Sie sind den hohen Anforderungen in der Berufswelt gewachsen, Sie verfügen über die notwendigen Fachkenntnisse und das handwerkliche Können, Sie sind ein mündiger Facharbeiter." Seien Sie stolz darauf. Ein High-Tech-Beruf mit Zukunft. Schärfe, Genauigkeit, Liebe zum Detail, das bedeute Präzision.

Eifer und den Fleiß während der Ausbildung

Seine Gratulation zum guten Abschluss sprach Landrat Thomas Habermann aus. Er dankte den Jung-Gesellen für ihr Engagement, den Eifer und den Fleiß während der Ausbildung. "Ich hoffe, dass Sie glücklich werden in Ihrem Beruf", sagte der Landrat. Sein Dank galt zudem der Schule, den Ausbildern, der Innung und der Handwerkskammer. Hochwertige Schärfe und Präzision bei einem Werkstück hervorzubringen, sei beste Qualität, sagte Habermann. Das sei das Markenzeichen von Deutschland und seinem Handwerk. "Sie stehen ganz oben an der technischen Spitze, das brauchen wir", rief er den Absolventen zu.

Andrea Sitzmann von der Handwerkskammer betonte, dass Handwerker echte Fachleute seien. Sie hätten ihren Beruf von der Pike auf gelernt. Heute machten die Jung-Gesellen einen wichtigen Schritt ins Berufsleben. 

Ein moderner Handwerksberuf

Stefan Stange, Präsident der Fachakademie Schneid- und Schleiftechnik, betonte den sehr modernen, guten Handwerksberuf Schneidwerkzeugmechaniker. Es sei ein wichtiger Beruf, der überall gebraucht werde. Die bunte Mischung der Auszubildenden aus ganz Deutschland auf ein gleichwertiges Ausbildungsniveau zu bringen, sei nicht so einfach, sagte Stange. Es sei ein angenehmer Jahrgang gewesen, habe er von der Lehrern und Ausbildern gehört.

Mit der feierlichen Zeugnisübergabe und den Ehrungen endete die Freisprechung der Schneidwerkzeugmechaniker in der Jakob-Preh-Berufsschule von Bad Neustadt. Als Klassenbester wurde Maik Marasus von der Firma VST Vogtland, Plauen, ausgezeichnet. Außerdem wurde ihm der Staatspreis als besondere Anerkennung verliehen. Die musikalische Umrahmung der Freisprechung erfolgte durch ein Ensemble der Berufsfachschule für Musik Bad Königshofen.

Die Absolventen
Leon Adeli (Tiemann, Osnabrück), Lukas Beverungen (Kubesch, Fulda), Julian Busam, Maximilian Fickel (beide Weisskopf, Meiningen), Fabian Döring (IBB, Rösrath), Marina Fuchs (August Beck, Winterlingen), Frederik Groebel (Trittler, Esslingen), Sonja Heiligensetzer (Boerboom, Nesselwang), Colin Janissek (Almü, Zell unter Aichelberg), Thomas Kern (Neumüller, Untergriesbach), Jakob Kicherer (Dixi Polytool, Birkenfeld), Alexandra Krenner (Neumüller, Untergriesbach), Merle Lang (Spreyer, Limburg), Tim Lauwe (K.H. Müller, Sien), Robert Linn (Linner, Wolnzach), Michelle Männicke (Präzisionswerkzeuge, Wurzen), Maik Marasus (VST Vogtland, Plauen), Fabian Pfeifer, Alexander Sax (beide KLW-Schleiftechnik, Hückeswagen), Bastian Beer, Michaela Schmid (beide Inovatools Eckerle & Ertel, Kinding), Domenik Plötz (Karat, Birkenwerder), Marcel Schwarz (Jersa, Baindt), Furkan Soba (Sprengel, Witten), Nico Wesner (Gühring, Albstadt), Christina Bös (Ritzhaupt, Rauenberg), Fabrizio Cordio (Hufschmied, Bobingen), Fabian Großmann (Fraisa, Willich), Martin Herberich, Enrique Montero Vega (beide Wema, Pfaffenhofen), Max Jenter (August Beck, Winterlingen), Elias Müller (K.H. Müller, Sien), Aaron Pithan (Barth, Augsburg), Nick Reuter (Neuhäuser, Prüm), Gükhan Sahin (Wema, Pfaffenhofen), Emre Yavuz (Boerboom, Nesselwang), Maximilian Höhl, Marvin Pfeifer (beide Kopp, Lindenfels), Maximilian Mayer (Mayer, Rosenheim), Max Barschat, Edgar Billmann (beide Gühring, Albstadt), Alexander Binder (Hufschmied, Bobingen), Sonja Schollenberg (Mader, Pfaffenhausen), Florian Steiner (Boerboom, Nesselwang). Nachprüflinge: Ozan Dogan, Stefan Gust, Gökhan Karakas, Maciejk Orlowski, Julian Schmidt.

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