Hoffnung für Malawis Kinder

Jetzt kan es richtig losgehen: Katrin Kramer und Nina Eggerath haben es geschafft und den Verein Kids für Kids in Africa in Bad Königshofen ins Leben gerufen. Foto: THOMAS HÄLKER
Bad Königshofen

Die Idee von Nina Eggerath aus Bad Königshofen, einen Verein zur Unterstützung von Projekten und Waisenhäusern im Gebiet von Lilongwe in Malawi Afrika zu gründen ist umgesetzt

.

Am Wochenende wurden im Pfarrgemeindehaus Nägel und mit Köpfen gemacht und der Verein aus der Taufe gehoben.

Der nun auch offizielle Name des Vereins lautet „Kids for Kids in Africa“ und er soll ausschließlich gemeinnützig tätig sein, was auch aus der Satzung hervorgeht.

Zweck des Vereins ist, die Förderung und finanzielle Unterstützung der Waisenkinder Afrikas. Bis es aber soweit war, mussten einige Hürden genommen werden. Zur Gründungsversammlung haben sich einige Interessierte und vor allem Freunde und Bekannte im Pfarrgemeindesaal eingefunden um alle Regularien über die Bühne zu bringen.

Nach der Bekanntgabe der vorbereiteten Satzung wurde die Frage nach dem Beitrag in den Raum gestellt. Die Gründungsversammlung beschloss, dass dieser zehn Euro pro Halbjahr betragen solle.

Wer glaubt, dieser Beitrag sei zu niedrig angesetzt, der kann gerne weitere Spenden für den Verein leisten. Sollte der Verein die Gemeinnützigkeit erlangen, ist es möglich Spendenquittungen auszustellen und so einen höheren Anreiz für Spenden zu schaffen.

Gemeinsam mit ihren beiden Mitstreiterinnen, Bettina Janke und Katrin Kramer, beide aus Leipzig, hat Nina Eggerath vor Ort in Malawi die Armut der Waisenkinder hautnah erlebt und sich dafür entschieden, sich für die Waisenkinder und gegen die Armut einzusetzen.

Eggerath hielt einen kleinen Vortrag über ihr Erlebnisse in dem Staat in Südostafrika, der am 6. Juli 1964 seine Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich erlangte.

Beeindruckt und emotional aufgerüttelt von den ärmlichen Verhältnissen war es für die 28-jährige klar sich einzusetzen. Mitstreiter fand sie in Bad Königshofen in ihrer näheren Umgebung schnell. Katja Kramer war für knapp drei Monate in Afrika und sie berichtete ebenfalls von ihren Eindrücken und Erlebnissen.

„Hilfe zur Selbsthilfe muss geleistet werden“. Fast gebetsmühlenartig spricht die Leipzigerin immer wieder die Worte aus und will damit die Garantie vermitteln, dass wirklich alles ankommt, was gespendet wird. „Wir leihen den Menschen Nähmaschinen, wir geben sie ihnen nicht, sie sind unser Eigentum und das akzeptieren die Menschen vor Ort. Kontrolle ist wichtig, deswegen haben sie vor Ort einen Vertrauensmann der Kontrollbesuche vornimmt und jederzeit als Ansprechpartner in Anspruch genommen werden kann.“ Bedenken wurden schnell ausgeräumt und die Wahl der Vorstandschaft konnte beginnen.

Nina Eggerath wurde zur Vorsitzuenden gewählt, ihre Stellvertreterin wurde Katrin Kramer. Zur Schriftführerin wurde Bettina Janke gewählt. Die Drei teilen sich die Arbeit, die rein ehrenamtlich stattfindet. Über Patenschaften oder Spenden kann dem Verein geholfen werden, der sich vor allem für Waisenkinder im Gebiet von Lilongwe in Malawi einsetzt und langfristige Projekte geplant hat.

Weitere Informationen im Internet unter www.kfka.org erhalten.

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