Hohenroth

Hohenroth: Schulverband verabschiedet Haushaltsplan für 2020.

Der Neubau der Edmund-Grom-Volksschule in Hohenroth liegt im Zeitplan, teilte der Vorsitzende des Schulverbandes Hohenroth, Bürgermeister Georg Straub, dem Gremium mit. Foto: Brigitte Chellouche

Obwohl der Schulverband Hohenroth mit dem Neubau der Edmund-Grom-Grund- und Mittelschule nichts zu tun hat, informierte Bürgermeister Georg Straub als Vorsitzender des Schulverbandes die Gremiumsmitglieder die in der jüngsten Sitzung über den aktuellen Stand der Bauarbeiten. Bauherr der Edmund-Grom-Volksschule ist die Gemeinde Hohenroth, die dem Schulverband das neue Gebäude nach Fertigstellung vermietet. Zudem ist die Gemeinde finanziell für die Erstausstattung der Schule zuständig.

Die Bauarbeiten am Neubau lägen gut im Zeitplan, betonte Straub. Der große Kran sei bereits wieder abgebaut worden, die Rohbauarbeiten abgeschlossen. Der Bauteil zwei habe Fenster erhalten und sei abgedichtet. Der Bauteil eins folge nun. Bis Ende März sei der Rohbau komplett dicht, sagte Straub. Weiterhin informierte er die Verbandsräte darüber, dass 75 Prozent der Arbeiten am Neubau vergeben seien. Man liege aktuell nur leicht über den Kostenansatz.

Fast alle Arbeiten übernehmen regionale Firmen

Wobei er besonders stolz darauf hinwies, dass fast alle Arbeiten an regionale Firmen aus dem hiesigen Landkreis und den Nachbarlandkreisen vergeben wurden. Wenn alles so gut weiterlaufe, plane man, im Januar 2021 nach den Weihnachtsferien die neue Edmund-Grom-Grund- und Mittelschule in Betrieb zu nehmen, sagte Straub zu diesem Thema abschließend.

Der Rechnungsprüfungsausschuss des Schulverbandes, bestehend aus Jürgen Straub, Gabi Schmitt und Gerd Müller, nahm die örtliche Prüfung für das Haushaltsjahr 2018 vor. Prüfungsinhalte waren Haushaltsabweichungen, die Schulverbandsumlage und diverse Betriebsausgaben. Vorsitzender Jürgen Straub betonte, dass keine Feststellungen getroffen wurden. Es erfolgte die Entlastung zur Jahresrechnung 2018.

Nicolas Harich von der VG Kämmerei trug den Haushaltsplan 2020 vor. Der Verwaltungshaushalt schließt ausgeglichen mit jeweils 420 900 Euro in Einnahmen und Ausgaben ab. Ausgaben: für Personalkosten sind 154 500 Euro angesetzt, für die Schülerbeförderung 110 000 Euro, für Gebäude- und Grundstücksbewirtschaftung (71 800 Euro). Finanziert werden die Ausgaben durch staatliche Zuweisungen (79 400 Euro), Gastschulbeiträge (38 100 Euro), Förderung der Praxisklasse ESF (31 000 Euro) und der Zuführung vom Vermögenshaushalt (32 000 Euro).

Für 2020 belaufe sich die Umlage je Schüler auf 1000 Euro, sagte Harich. Aber ab 2021 werde durch die Mietzahlung für den Neubau eine starke Erhöhung der Schulverbandsumlage erwartet. Die Schülerzahl habe sich konstant bei rund 200 eingependelt, so der Finanzfachmann.

Entnahme aus der Allgemeinen Rücklage

Der Vermögenshaushalt schließt in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen mit 49 300 Euro ab. Für die ordentliche Tilgung von bestehenden Krediten sind 12 300 Euro eingeplant. Die Tilgungsausgaben werden durch eine weitere Entnahme aus der Allgemeinen Rücklage finanziert. Dies wird auch in den Folgejahren der Fall sein, da die übrigen Tilgungsverpflichtungen in ihrer Höhe dem jeweiligen vorhandenen Rücklagenstand entsprechen.

Für die Finanzplanung der nächsten drei Jahre wird eine leichte Steigerung der Ausgaben erwartet, die Einnahmen bleiben konstant. Zur Abdeckung des ungedeckten Bedarfs ergeben sich auf Grundlage der gemeldeten Schülerzahlen zum 1. Oktober 2019 für die beiden beteiligten Gemeinden folgende Umlagebeträge für 2020: Verwaltungsumlage: Hohenroth, 178 Schüler, 178 000 Euro, Niederlauer, 47 Schüler, 47 000 Euro. Investitionsumlage keine.

Der Schulverband Hohenroth verfügt über einen Allgemeinen Rücklagenbestand in Höhe von 200 000 Euro, vornehmlich zur Tilgung der Restschulden sowie Entlastung der Schulverbandsumlage.  Der Schuldenstand beträgt zum Ende 2019 rund 111 000 Euro. Die Verbandsräte zeigten sich zufrieden mit dem vorgetragenen Zahlenwerk und stimmten geschlossen zu.

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