HOHENROTH

Hohenrother Dorfsee in tausend Farben

Ein über 20 Minuten anhaltendes Feuerwerk zauberte den Nachthimmel über dem Hohenrother See in ein Farbenmeer. Foto: Andi Sietz

Drei Tage im Jahr liegt der Hohenrother Dorfsee ganz in der Hand des Rad- und Heimatvereins, denn dann ist der Traditionsverein „Höhenlust“ Gastgeber des legendären Seefestes, das seinen Gästen jedes Jahr viel zu bieten hat. So war auch an diesem Wochenende das Event des 1922 gegründeten Vereins ein wahrer Gästemagnet.

Schafkopf und Partyklänge

Mit einem Preisschafkopf im Festzelt neben dem See-Heim ging es in die erste Runde. Für jede Menge Stimmung sorgte auch in diesem Jahr die Coverband „HiLive“. Um 22.30 Uhr zog es dann die Gäste rund um den See. Ein Feuerwerk tauchte den Hohenrother Himmel in tausend Farben und überall hörte man voller Begeisterung ein „Oh“ und „Ah“. Fast wäre dies aber wegen der anhaltenden Trockenheit „ins Wasser gefallen“. Der kurze Regenschauer des Vortages und die starke Präsens der örtlichen Feuerwehr sowie genug Löschwasser in den beiden Dorfsee-Hälften machten das Himmelsspektakel mit über 2000 Einzelkörpern dann doch noch möglich.

Bis in die späten Stunden war feiern und ausgelassene Stimmung angesagt. Wer es am Sonntag schaffte, früh aufzustehen, konnte sich die besten „Funde“ am beliebten Flohmarkt sichern. Rund um den See priesen die privaten „fliegenden Händler“ ihre Waren an. Kinder machten „Ramadama“ in ihrem Spielzimmer und machten Platz für Neues. Um Spielwaren, altes Porzellan, Schmuck, jede Menge Dekorationsartikel, Kleidungsstücke und vieles mehr wurde herzhaft gefeilscht und so mancher Schnäppchenjäger kam auf seine Kosten.

Runde mit Mathilde im Pflichtprogramm

Fliesend ging es dann in den Festbetrieb über. Getrost konnte die eigene Sonntagsküche einmal kalt bleiben. Für Kulinarisches sorgte Guidos Kochteam. Eine Runde auf dem Dorfsee mit dem Motorboot, der legendären „Mathilde“ gehörte für viele schon fast zur Pflichtkür. Mit festlichen Klängen der Hohenrother Musikanten endete das Seefest 2018 auf schwungvolle Weise. Matthias Busch, der Vorsitzende des gastgebenden Hohenrother Traditionsvereins blickte am Ende zufrieden auf das Drei-Tage-Event zurück und sprach allen Helfern seinen Dank aus. Die zahlreichen Gäste aus nah und fern fanden auf jeden Fall nur lobende Worte, und so konnte Matthias Busch resümieren, dass sich die Arbeit wieder gelohnt hätte.

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