Ostheim

IT-Dienstleistungen im Landkreis werden neu strukturiert

Der Landkreis Rhön-Grabfeld und die kreisangehörigen Verwaltungseinheiten möchten eine gemeinsame Einrichtung für die Infrastruktur und die Dienstleistung im Bereich der Informationstechnik (IT) schaffen. Auch die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Ostheim wird sich an der geplanten GmbH für die interkommunale Zusammenarbeit beteiligen. Die Gemeinschaftsversammlung der Mitgliedsgemeinden Ostheim, Sondheim/Rhön und Willmars fasste die dafür notwendigen Beschlüsse in ihrer Sitzung am Dienstag.

Für die gemeinsame Durchführung der notwendigen Vorbereitungs- und Projektarbeiten hatten die Verwaltungen bereits eine Zweckvereinbarung getroffen, und das Büro Rödl & Partner wurde mit der Projektierung der Neustrukturierungen der IT-Dienstleistungen im Landkreis beauftragt. Als Projektträger fungiert der Markt Oberelsbach.

Eine Million Euro als Stammeinlage

Wie der Vorsitzende der Gemeinschaftsversammlung der VG Ostheim, Ostheims Bürgermeister Ulrich Waldsachs, und Marc Huter, der Geschäftsleiter und Kämmerer, informierten, hat sich nach Abwägung aller rechtlichen und steuerlichen Umstände die Gründung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) als Rechtsform als die vorteilhafteste Lösung für die Zusammenarbeit der 13 Verwaltungseinheiten und den Landkreis herauskristallisiert. Die Stammeinlage wurde im Entwurf des Gesellschaftsvertrages mit einer Million Euro beziffert. Es ist vorgesehen, dass die Verwaltungsgemeinschaften und Einheitsgemeinden einmalig jeweils 30 000 Euro in die GmbH einbringen, der Landkreis selbst 640 000 Euro.

Die Ratsleute stimmten dem Vorhaben zu. Neben der Nutzung des sicheren Zugangs zum Behördennetz möchte man auch die vollständige Übernahme der Aufgaben durch die GmbH wahrnehmen lassen. Die jährlichen Kosten für den Vollservice sind für die VG Ostheim mit 26 000 Euro veranschlagt. Auf lange Sicht sei dies die wirtschaftlichste Lösung, wie Huter und Waldsachs anführten. Würde die VG Ostheim eine eigene EDV-Fachkraft beschäftigen, die darüber hinaus lange nicht alle Leistungen alleine abdecken könnte, wäre dies auf jeden Fall mit höheren Ausgaben verbunden.

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