BURGLAUER

Im Spinnenmarsch Richtung Heimat

Es war schon eine sonderbare Prozession, die sich da von Niederlauer nach Burglauer bewegte: Schwarz gekleidete Gestalten mit breitkrempigen Hüten laufen schlangenlinienförmig längs des Straßengrabens, sinken dort nieder, liegen im Gras, singen Lieder, lassen Flaschen kreisen und drängen sich zu geheimnisvollen ...
Wieder daheim: Achim Mann (links) am Ortsschild seines Heimatdorfes Burglauer – dorthin geführt und geleitet von guten Kameraden, die er auf seiner Wanderschaft getroffen hat. Foto: Foto: Christian Nöth
Es war schon eine sonderbare Prozession, die sich da von Niederlauer nach Burglauer bewegte: Schwarz gekleidete Gestalten mit breitkrempigen Hüten laufen schlangenlinienförmig längs des Straßengrabens, sinken dort nieder, liegen im Gras, singen Lieder, lassen Flaschen kreisen und drängen sich zu geheimnisvollen Beschwörungszeremonien zusammen. Nein, keine Horde Betrunkener. Das war der Spinnenmarsch von Handwerksgesellen, die ihren Kameraden Achim Mann nach fast fünfjähriger Wanderschaft zuhause ablieferten.
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