GROßEIBSTADT

In der Küche ist die Zukunft schon da

Ist im Kühlschrank noch alles drin? Diese Abfrage kann Jens Weigand auch von unterwegs durchführen. Foto: Regina Vossenkaul

WLAN-fähige Haushaltsgeräte machen es möglich: Wer seinen Haushalt organisieren möchte, auch wenn er unterwegs ist, kann das per Smartphone oder Tablet mithilfe einer App bequem erledigen.

Der Kaffee soll fertig sein, wenn man morgens aufsteht oder von der Arbeit heimkehrt? Der Timer schafft das. Es gibt sogar die Möglichkeit, Haushaltsgeräte dann starten zu lassen, wenn der Stromtarif am günstigsten ist. Für Haushalte mit eigener Photovoltaikanlage ist das besonders interessant: Sie können ihre Waschmaschine dann starten lassen, wenn die Sonne scheint und die eigene Stromproduktion auf dem Höhepunkt ist.

Die Vernetzung der Haushaltsgeräte erleichtert die Arbeit, ist aber von einem funktionierenden WLAN-Netz abhängig. „Wir müssen technisch auf der Höhe der Zeit bleiben“, sagt der Juniorchef Jens Weigand vom musterhaus küchen-Fachgeschäft „Der Küchenladen – Möbel Weigand“.

Ein Blick in den Kühlschrank mithilfe eingebauter Kameras zeigt, was noch vorhanden ist

Was muss ich einkaufen? Ein Blick in den Kühlschrank mithilfe eingebauter Kameras zeigt, was noch vorhanden ist und was fehlt. Waschmaschine und Trockner können über die App nicht nur gestartet werden, man kann auch sehen, wie lange der Wasch- oder Trockenvorgang noch dauert und sich informieren lassen, wann der Vorgang abgeschlossen ist. Backofen, Dampfgarer und Kochfelder lassen sich starten und abschalten, während man die Freizeit genießt oder sich mit anderen Dingen beschäftigt. Wer Spülmaschinentabs benutzt, kann sich anzeigen lassen, wie groß der Vorrat noch ist und wann neue eingekauft werden müssen.

Anklopfen, und es wird geöffnet

Schubladen, die sich elektronisch sanft selbst schließen, und ein Geschirrspüler, der nach dem Anklopfen seine Tür selbst öffnet, sind weitere Schritte auf dem Weg zur „intelligenten“ Küche. Musik aus dem Sockel der Kücheninsel, eine Arbeitsplatte, die während des Kochvorgangs Handy oder Smartphone auflädt, wenn man sie auf der Arbeitsplatte ablegt, sind keine Zukunftsvisionen, sondern jetzt schon Wirklichkeit. „Natürlich sind alle hochwertigen Geräte auch ohne diese Funktion erhältlich“, sagt Jens Weigand. „Aber das digitale Zeitalter ist im Küchenbereich längst angekommen.“

Rückblick

  1. Eine digitale Gipfelregion und ihre Impulse
  2. Die Welt der Musik ist digital
  3. In der Küche ist die Zukunft schon da
  4. Erste komplette Elektroflotte in ganz Bayern
  5. Glaskupfer weiß, wie man Strippen zieht
  6. Dachfenster brachten den Durchbruch
  7. Roboter statt Rösslein
  8. Der digitale Warenkorb aus dem Streutal
  9. Standhaft im Kampf gegen die Online-Riesen
  10. Dem Weltmarkt einheizen
  11. Ohne Internet wären die Betten leer
  12. Der Backofen wird zum Chefkoch
  13. Rettungsdienst: Daten sind vor dem Patienten in der Klinik
  14. Von der Pionierarbeit zur Serienreife
  15. Per App: Eine Reise durchs Freilandmuseum
  16. Geschäftsmodell: Regionale Produkte via App einkaufen
  17. Familienunternehmen Erhard beliefert viele Autozulieferer
  18. Der Schnelle schlägt den Langsamen
  19. Rhön-Klinikum-Campus: Ambulante und stationäre Versorgung
  20. IFSYS: Global Player im Grabfeld Valley
  21. Modellstadt als Impulsgeber für den Stromer
  22. Hinter den Kulissen der Stadthalle Bad Neustadt
  23. Gründerzentrum: Hilfe beim Sprung ins kalte Wasser
  24. Landkreis hat seine Hausaufgaben gemacht
  25. Preh: Von der Rhön aus wird international agiert
  26. Brautradition auf dem Kreuzberg
  27. Kaminkehrer: Ganz traditionell und doch hochmodern

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