Heufurt

Kaiserlicher Hörgenuss unter freiem Himmel

Dirigent und Vollblutmusiker Bernhard Sauer sorgte mit seiner Kapelle für einen wunderschönen Konzertabend auf dem Heufurter Sportplatz. Foto: Franziska Sauer

Es passte einfach alles zusammen: Der Heufurter Sportplatz bot die romantische Waldkulisse, die letzten Strahlen der untergehenden Sonne wärmten noch ein wenig und die Zuschauerränge waren voll besetzt, als der Musikverein Heufurt seine traditionelle böhmische Serenade gestaltete. Mirko Tradt, der Vorsitzende des Musikvereins Heufurt, begrüßte die vielen Musikfreunde, die überwiegend zu Fuß oder mit dem Rad gekommen waren, und garantierte wunderbaren Hörgenuss.

Einmal im Jahr verwandelt sich das Waldstadion in einen Konzertsaal und bietet dem Musikverein eine traumhafte Kulisse für seine böhmische Serenade. Foto: Franziska Sauer

Dem schloss sich auch Jana Markert an, die gekonnt durch das Programm führte. Gleich zu Beginn versprach sie eine bunte Vielfalt verschiedener Melodien, zum Genießen, Träumen und Fröhlichsein. Und das konnte man in dieser herrlichen Naturkulisse auf jeden Fall. Hier ließ es sich gut verweilen. Auch dank der zahlreichen Helfer, die die Gäste mit Bratwürsten, Bier und natürlich auch alkoholfreien Getränken versorgten.

Flotte Polkas, Walzer und Märsche

Mit dem „Fliegermarsch“ hatte der Musikverein unter der Leitung von Bernhard Sauer das bunte Programm der flotten Polkas, Walzer und Märsche eröffnet. Eine Selbstverständlichkeit für den Dirigenten und Vollblutmusiker, der hauptberuflich beim Heeresmusikcorps spielt. Es folgte die Polka „Ein Leben mit Blasmusik“, denn „Blasmusik ist unser Leben“, kommentierte Jana Markert. Beim Walzer „Böhmisches Gold“ konnten sich die Zuhörer entspannt zurücklehnen und träumen.

Weiter ging es mit dem „Egerländer Musikantenmarsch“ von Ernst Mosch, dem König der Blasmusik. Wunderschön war auch der anschließende Solowalzer für Tenorhorn, bei dem Steffen Link und Wolfgang Stumpf mit ihren Solo-Parts als „Tenorhornsterne“ glänzten. Mit „Prager Leben“ von Ernst Mosch präsentierte die Kapelle wiederrum einen pfiffigen Marsch zum Mitklatschen. Beim Walzer „Kleine Anuschka“ aus der Feder von Robert Payer träumte wohl so mancher von seiner Jugendzeit, als dieses Lied ein Schlager war. Hier war übrigens Mitsingen nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht.

Reichlich Applaus und Zugabe-Rufe

Nach der „Sehnsuchtspolka“ und dem Konzertmarsch „Kosakenritt“ folgte der von Timo Dellweg komponierte und arrangierte „Kaiserin-Sissi-Marsch“. Und tatsächlich fühlte man sich - mit ein bisschen Fantasie - in die österreichische Kaiserzeit zurückversetzt. Zum Abschluss des Abends zogen die Heufurter mit dem bekannten „Laridah-Marsch“ noch einmal alle Register. Das Publikum dankte es ihnen mit reichlich Applaus und Zugabe-Rufen, die selbstverständlich erhört wurden. Mit dem „Harmonischen Zapfenstreich“ und der „Sorgenbrecher-Polka“ endete schließlich der schöne Konzertabend unter freiem Himmel.

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