HOHENROTH

Kandidaten zur Landtagswahl: Nicht alles in den Süden

Horst Fischer kandidiert für die Partei „Die Franken“.
Horst Fischer kandidiert für die Partei „Die Franken“. Foto: Uli Fischer

Fährt man nach Hohenroth, begleiten einen Wahlkampf-Plakate nahezu bis vors Haus von Horst Fischer. Nur: Das Konterfei des 63-Jährigen, der für die Partei „Die Franken“ antritt, sieht man nirgends. „Das wird auch keiner finden“, sagt der ehemalige Polizeibeamte. „Ich mache Wahlkampf ohne Plakat!“

Zu klein sei die Partei, als dass man sich das leisten könne. Er will überzeugen mit Themen. „Und da ist es gut, dass die CSU viele unserer Vorschläge schon in das Landesentwicklungsprogramm aufgenommen hat. Nur: Von der Umsetzung gleichwertiger Lebens- und Arbeitsbedingungen sind wir meilenweit entfernt!“ Als Beispiel fügt er an, dass von 2006 bis 2017 dreimal mehr Arbeitsplätze in Oberbayern geschaffen worden seien als in Franken. „Sieht man den prognostizierten Einwohnerverlust bis 2032 gerade in Rhön-Grabfeld von 10,2 Prozent, dann muss die Politik mehr an der Attraktivität der Region arbeiten als den Status quo verwalten“, sagt der Vater von zwei erwachsenen Kindern.

Er fordert deshalb in seinem Wahlkampf ein „nachhaltiges Konjunkturprogramm Franken“, zumal sich von den zehn bayerischen Stadt- und Landkreisen mit der höchsten Arbeitslosigkeit sieben in Franken und zwei in der Oberpfalz befinden. Beim Stichwort „Verkehr“ beispielsweise moniert er, dass die notwendige Bahn-Elektrifizierung in Franken zugunsten von München fallengelassen wurde. Das sei wieder ein Beleg dafür, dass das Süd-Nord-Gefälle zu stark ausgeprägt sei.

Der pensionierte Polizist engagiert sich in der offenen Behindertenarbeit der Lebenshilfe Rhön-Grabfeld.

Steckbrief

Name: Horst Fischer Alter: 63 Wohnort: Hohenroth In der Partei engagiert seit: 2010 Ausbildung/beruflicher Werdegang: nach Realschule 1973 zur bayerischen Polizei, 1992 gehobener Polizeidienst nach Studium an der Beamtenfachhochschule, Dienstgruppenleiter in der Polizeiinspektion Bad Kissingen; 2015 Pension; Familienstand/Kinder: verheiratet, zwei Kinder Soziale Medien: ohne Ehrenämter: Tätigkeit im Freizeitbereich der offenen Behindertenarbeit; Hobbys/Interessen: Powerwalking, Motorradfahren, Reisen, 1. FC Nürnberg; Schwerpunkt: Sein Hauptanliegen ist die wirtschaftliche und finanzielle Gleichbehandlung Frankens im Freistaat.

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