HOLLSTADT

Kein Halteverbot im Bereich Kirchberg

Hollstadt kleiner Wasserfall       -  Das idyllisch liegende Gelände am kleinen Wasserfall der Fränkischen Saale nahe Hollstadt könnte schon bald als Ort für standesamtliche Trauungen dienen.
Das idyllisch liegende Gelände am kleinen Wasserfall der Fränkischen Saale nahe Hollstadt könnte schon bald als Ort für standesamtliche Trauungen dienen. Foto: Stefan Kritzer

In der Dr.-Valentin-Leicht-Straße im Bereich Kirchberg in Hollstadt hat es schon einige Male Verstimmungen gegeben, weil allzu häufig Autos auf der Straße und nicht in den Hofeinfahrten geparkt werden. Eine Änderung der Verkehrsregeln mit Park- oder Halteverboten wird aber nicht kommen. Darauf verständigte sich der Gemeinderat in seiner Sitzung einstimmig. Vielmehr wird auf die Vernunft der Autofahrer gesetzt, ihre Autos nach Möglichkeit nicht im Straßenraum abzustellen.

Solarpark entlang der A71

Die Öffentlichkeit wie die Träger öffentlicher Belange waren dazu aufgerufen, die erste Flächennutzungsplanänderung und den Bebauungsplan Solar 2017 kritisch in Augenschein zu nehmen. Hintergrund ist ein geplanter Solarpark auf einem Ackergrundstück entlang der Autobahn A71. Die Öffentlichkeit beteiligte sich nicht am Verfahren und von einzelnen Trägern öffentlicher Belange kamen vor allem Bedenken, weil wertvoller Ackerboden mit der Photovoltaikanlage überbaut wird. Der Boden wird durch den Bau der Anlage allerdings nicht besonders in Mitleidenschaft gezogen und kann nach Nutzung der Anlage wieder als Ackerfläche dienen. Eine Gesetzesregelung erlaubt den Überbau landwirtschaftlich genutzter Flächen mit Photovoltaikanlagen.

Die Gemeinde stellt derzeit Überlegungen an, welche Räumlichkeiten als Trauräume genutzt werden könnten. Sowohl im Innen- wie auch im Außenbereich. Im Außenbereich fiel den Räten der kleine Wasserfall mit dem Freizeitgelände an der Fränkischen Saale ein. Oder das Gelände in und um die Dreschhalle. Beide Vorschläge werden nun dem Standesamt Bad Neustadt zur Prüfung unterbreitet.

Kein Durchgang zum Sportheim

Eine Planungsänderung am entstehenden Feuerwehrhaus gab Bürgermeister Georg Menninger bekannt. Demnach wird es keinen Durchgang zum benachbarten Sportheim geben. Wenn die Feuerwehrleute die Duschen im Sportheim nutzen wollen, müssen sie den separaten Eingang des Sportheims nutzen. Auf Anfrage bezifferte Menninger die Gesamtkosten des Neubaus auf knapp 400 000 Euro. Die Außenanlagen sollen nach Fertigstellung des Gebäudes im Wesentlichen von den Feuerwehrleuten in Eigenleistung gestaltet werden.

Erfreut zeigten sich die Gemeinderäte über den Bauantrag von Nadine und Christian Rink im Hinteren Dorfweg. Dort wird eine Baulücke mit einem Einfamilienwohnhaus geschlossen. Auch gegen den Wohnhausneubau von Daniela und Steffen Krug in der Dr.-Valentin-Leicht-Straße hatte der Gemeinderat nichts einzuwenden.

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