Hohenroth

Keine Nachwuchssorgen

Die Jugend rückt nach. Neu in die Hohenröther Jugendfeuerwehr wurden aufgenommen (von links): Nina Kaiser, Lena Keidel, Sophie Hofmann, Merle Schwarzmann, Lucas Simon, Nicole Ulms und Bastian Larisch. Foto: Brigitte Chellouche

Hohenroth   Zur Jahreshauptversammlung trafen sich die Feuerwehrleute im Bürgerhaus. Kommandant Roland Straub freute sich besonders über die Anwesenheit der vielen Jugendlichen und Kinder. "Nachwuchssorgen haben wir keine", kosnatierte er strahlend und begann seinen Rückblick auf die Aktivitäten im letzten Jahr. Die Feuerwehr Hohenroth zählt zur Zeit 45 aktive Männer und Frauen, zehn Jugendliche und 22 Kinder. Die Kinderfeuerwehr wird von Simone Dorst und Julia Mardian betreut, außerdem helfen noch Martin Keidel und Ralf Baderschneider.  Um Jugendwart Manuel Lippert zu entlasten, habe er Christopher Braun zum stellvertretenden Jugendwart ernannt, berichtete Straub.

Zehn Einsätze waren zu verzeichnen, zählte der Kommandant weiter auf, darunter fünf Brände, zwei in Windshausen, drei in Hohenroth.  Das Leistungsabzeichen wurde abgelegt, ein Truppführerlehrgang wurde von Christopher Braun, Marc Straub und Jonas Simon besucht.

 Nächste Jahesehauptversammlung hoffentlich im neuen Feuerwehrhaus

Zum Feuerwehrhaus erklärte der Kommandant, dass durch die andauernden Arbeiten der Baufirma keine anderen Tätigkeiten durchgeführt werden könnten. Als nächsten würde die Fußbodenheizung in den Umkleideräumen verlegt. Der Rohbau des dritten Stellplatzes ist fertig. Danach könne mit viel Eigeninitiative und Helfern aus den Feuerwehrreihen weitergebaut werden. Er appellierte an alle Mitglieder, tüchtig mitzuhelfen. "Desto früher sind wir fertig." Er dankte allen, die bis jetzt freiwillig auf der Baustelle mit eingebracht haben. Er hoffe, die nächste Jahreshauptversammlung im neuen Feuerwehrhaus durchführen zu können.

20 Übungen wurden im letzten Jahr abgehalten. Die Jugendfeuerwehr zählt neun Jugendliche, davon zwei Mädchen, berichtete Jugendwart Manuel Lippert. An Aktivitäten stach das Jugendfeuerwehrzeltlager in Leutershausen heraus. Ferner habe man die Partnerfeuerwehr in Bodelshausen (Baden Württemberg) besucht, um mit ihnen eine groß angelegte Jugendübung durchzuführen. Den Wissenstest haben alle Jugendlichen bestanden. Besonders freute sich Manuel Lippert über sieben Neuaufnahmen in die Hohenröther Jugendfeuerwehr. Mit Handschlag wurden aufgenommen Lena Keidel, Sophie Hofmann, Merle Schwarzmann, Nina Kaiser, Nicole Ulms, Bastian Larisch und Lucas Simon. In die aktive Wehr wurden Jonas Simon, Christopher Braun und Marcel Zänglein übernommen.

Für den Feuerwehrverein sprach Martin Schäfer, der nach turnusmäßig erfolgter Wahl in seinem Amt bestätigt wurde. Zu seinem Stellvertreter wurde Manuel Hildmann berufen. Kassier bleibt Andre Härder, Schriftführer Georg Schlembach. Die Kasse prüfen Julia Mardian und Sven Fuchsberger. Als Beisitzer wurden gewählt Andreas Simon, Klaus Trott, Martin Keidel und Christopher Braun. Der Verein hat 78 Mitglieder. Man habe an Festen bei befreundeten Wehren teilgenommen und den Maibaum aufgestellt, das Johannisfeuer im Juni am See sei immer ein Höhepunkt. Im Juni wurde man mit dem unterfränkischen Inklusionspreis 2018 ausgezeichnet. Mit dem Weihnachtsbaumverkauf am Weihnachtsmarkt endeten die Aktivitäten im vergangenen. Sechs Christbäume habe man der Caritas gespendet, für Familien, die sich keinen Baum leisten konnten.

Mannschaftszelt für die Jugend angeschafft

Ferner hat der Verein ein Mannschaftszelt für die Jugendfeuerwehr angeschafft und die Jugendfeuerwehr bei einige Aktivitäten finanziell unterstützt. Schäfer dankte dem Kinderkleiderbasarteam für die finanzielle Unterstützung in Höhe von 1400 Euro. Schäfer forderte die Anwesenden auf, sich bei ihm für die Anschaffung einer Ehrenamtskarte zu melden. Zudem beschloss die Feuerwehr T-Shirts für alle Mitglieder anzuschaffen. Die Kosten für ein Shirt belaufen sich auf 25 Euro, die Jugendlichen müssen nur einen Anteil von fünf Euro bezahlen.

In seinem Grußwort dankte Bürgermeister Georg Straub allen Feuerwehrlern für die geleistete Arbeit. "Passt auf, dass ihr immer gesund zurückkommt", sagte er zu ihnen. Zum Feuerwehrhaus sei er guter Dinge und denke, dass die Jahreshauptversammlung im nächsten Jahr in den neuen Räumen gefeiert werden kann.

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