Bad Königshofen

Keine Sorge um die Zukunft des GV Harmonia

Ehrungen gab es bei der Jahresversammlung des Gesangvereins Harmonia. Von links: Vereinsvorsitzender Manfred Staub, Martin Kawitzke (20 Jahre), Gerda Eschenbach (25 Jahre), Roland Klein (30 Jahre), Heidi Rützel (25 Jahre) und Martin Hüttner, stellvertretender Vorsitzender der Sängergruppe Rhön-Grabfeld. Foto: Hanns Friedrich

 "Es gibt keinen Grund zur Sorge, was die Zukunft des Gesangvereins Harmonia betrifft, denn der leichte Abwärtstrend konnte gestoppt werden." Das sagte Manfred Staub, Vorsitzender des GV Harmonia Bad Königshofen bei der Jahresversammlung - auch wenn der Fränkische Spielkreis derzeit nicht mehr genügend Musiker hat, um auftreten zu können und das Durchschnittsalter der Vereinsmitglieder sich bei 75 Jahren einpendelt. Die zahlreichen Auftritte der einzelnen Chöre zeigten denn auch, wie aktiv die Harmonia Bad Königshofen ist. Das unterstrich Bürgermeister Thomas Helbling, der sich im Namen der Stadt für das Engagement bedankte. Als ein Highlight bezeichnete das Stadtoberhaupt die jährliche Vorweihnachtsfeier, die bei den Gästen aber auch Einheimischen gut ankomme. 

Lob für die Harmonia

Wichtig, das hatten die Mitglieder zuvor heraus gestellt, sei es, die Moonlight-Serenade wieder zurück in den Hof der alten Volksschule zu bekommen. Aufgrund des Dorfjubiläums von Merkershausen findet sie in diesem Jahr in diesem Stadtteil statt. Die Grüße von Paul Kolb vom Fränkischen Sängerbund und Ursula Wetzstein, Vorsitzende der Sängergruppe Rhön-Grabfeld, hatte  Mathias Hüttner als stellvertretender Vorsitzender der Sängergruppe überbracht. Es lohne sich, in einer Gemeinschaft wie dem Gesangverein Harmonia Bad Königshofen, Mitglied zu sein. Den zeichne ein guter Vorstand aus, ebenso wie die Bereitschaft der Mitglieder, sich zu engagieren. 

Wie Vorsitzender Manfred Staub berichtete, hat die Harmonia 66 aktive und 83 passive Mitglieder. Im Männerchor singen 20, im Frauenchor 14, bei den Harmony Singers sind es 22, in der Tanzgruppe neun und bei den Harmony Players fünf. Bei den Veranstaltungen listete der Vorsitzende den Musikalischen Frühling, das Saale Musicum, den Gedenkgottesdienst sowie die Vorweihnachtsfeier auf. Dank galt den Chor- und Abteilungsleitern, Notenwarten und Plakatausträgern, sowie den Fahnenabordnungen und dem Thekendienst. 

Berichte der Chorleiter

Dorothee Fries erwähnte im Bericht der Harmony Singers 25 Proben, sieben Auftritte und sagte, dass es allen Spaß und Freude gemacht habe, dabei zu sein. Zur Tanzgruppe sagte Burkard Fleischmann, dass diese aus zehn Personen und einem passiven Mitglied besteht. Zehn Proben wurden abgehalten und man hatte wenige Auftritte. Angesprochen hat er die Trachten, die von den Mitgliedern nicht mehr getragen werden, aber dem Verein zur Verfügung gestellt wurden. Sie werden zu den marktüblichen Preisen verkauft. Reinhard Wilimsky sagte zu den Harmony Players, dass man zur Zeit nur noch projektorientiert probt. Sein Dank galt Christian Meyer, der beim Vorweihnachtskonzert mit dem Klavier die Auftritte unterstützte. Josef Sebald sprach von 20 Sängern beim Männerchor, 36 Proben und sechs Auftritten. Ein Dank ging an Christian Meyer, der die Männer seit fünf Jahren dirigiert. Mari Felicitas Iwane erwähnte rückblickend 15 Aktive beim Frauenchor und sprach von 31 Chorproben. Insgesamt hatte man neun Auftritte.

Ehrungen

Ehrungen gab es dann  für Martin Kawitzke, der seit 20 Jahren dem GV Harmonia angehört, Notenwart war und als Kassenprüfer fungiert. 25 Jahre sind es bei Gerda Eschenbach, die seit 20 Jahren die Kassengeschäfte führt. Zwei Jahrzehnten ist Heidi Rützel dabei, die sich im Vorstand engagierte. Für die 25-Jährigen gab es Urkunde und Ehrennadel des Fränkischen Sängerbundes, überreicht durch Mathias Hüttner. Drei Jahrzehnte ist schließlich Roland Klein dabei, der seit 1990 in der Tanzgruppe ist, ebenso einst beim Singkreis und im Vorstand.

In seinen Ausblick für 2020 nannte Vorsitzender Manfred Staub Liederabende, den Großen Sängertag am Kreuzberg, den Gedenkgottesdienst, das Pfarrfest in Althausen sowie unter anderem den Fränkisch-Thüringischen Liederabend in der Stadthalle Bad Neustadt. Diskussionen gab es über den Veranstaltungsort für ein Chorkonzert oder Liederabend. Letztendlich entschied man sich für den großen Kursaal. Hier will man allerdings eine Umstrukturierung vornehmen, um näher am Publikum zu sein. Es ging in der Diskussion um einen gemeinsamen Chor der Männer und Frauen. 

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