Hohenroth

Kindergartengebühren steigen

Qualität kostet Geld – die Gebühren für die Häuser für Kinder in Hohenroth und Windshausen und fürs Mittagessen werden erhöht Foto: Brigitte Chellouche

Die Qualität der beiden Häuser für Kinder in Hohenroth und Windshausen ist unbestritten. Die Nachfrage nach Krippen- und Kindergartenplätzen dort ist groß. Das Mittagessen wird frisch von einer Köchin schmackhaft und nach den Regeln der gesunden Ernährung zubereitet. Um diese Kriterien beizubehalten, muss in den Einrichtungen gutes Fachpersonal vorhanden sein. Das kostet Geld.

Die letzte Erhöhung der Kindergartengebühren erfolgte im September 2016. Nun beschloss der Gemeinderat nach eingehender Beratung, die Gebühren ab 1. September 2019 um zehn Euro je Buchungskategorie anzuheben. Die Beitragsfreiheit für Geschwisterkinder wird aufgehoben. Dafür wird für diese eine Ermäßigung von 30 Euro gewährt. Neu ist zudem ab 1. April 2019 der Beitragszuschuss vom Freistaat Bayern in Höhe von 100 Euro für Kinder ab drei Jahren. So dass die Erhöhung nicht ganz so stark auf den Geldbeutel der Eltern drückt.

Erhöht wird auch der Preis für ein Mittagessen von 2,30 auf 2,50 Euro. Der gute Mittagstisch scheint den Kindern der beiden Häuser für Kinder gut zu munden, denn fast alle Kinder essen dort, verkündete Bürgermeister Georg Straub erfreut.

Hohenroth bekommt einen Quartiersmanager

Hohenroth wird ein Quartiermanagement einrichten. Eine Halbtagesstelle, befristet auf vier Jahre, wird der Quartiersmanager erhalten und sein Büro wird im neuen Rathaus von Hohenroth eingerichtet. Grundlage für das Quartierskonzept sind die Ressorts Wohnen und Grundversorgung, ortsnahe Unterstützung und Pflege, Beratung und soziale Netzwerke. Da Strahlungen bereits ein ausgearbeitetes Konzept hat, wird Hohenroth dies übernehmen.  Voraussetzung für die Einstellung einer solchen Fachkraft ist jedoch die Förderzusage des bayerischen Ministerium für Familie, Arbeit und Soziales, betonte Bürgermeister Georg Straub: "Keine Förderung – kein Quartiersmanager".

Künftig auch Trauungen am Seeheim

Hohenroth bietet seinen Brautpaaren verschiedene Trauräume an. Vorrangig in Gebäuden, aber auch die Trauerweide am See neben dem Brauhaus wird gerne genommen. Nun soll der Platz am See unter den Bäumen, neben dem Seeheim, zukünftig für standesamtliche Trauungen genutzt werden. Dies wurde einstimmig beschlossen.

Um einen Zuschuss von 18 000 Euro für drei Jahre bittet die Friedrich-Schiller-Universität Jena die Gemeinde Hohenroth für weitergehende Forschungsarbeiten im Pfalzgebiet Salz/Veitsberg. Mit der Gegenstimme von Anna Steinmüller stimmte das Gremium diesem Vorhaben zu.

Abschließend informierte Bürgermeister Georg Straub über eine Änderung beim Sommerfest der Feuerwehr Leutershausen am 7. Juli 2019. Die neue Pumpe kommt erst Mitte August, so dass deren Segnung erst beim Fest in 2020 erfolgen wird. Zudem habe er eine Mitteilung erhalten, bezüglich des Härteausgleichs für Straßenausbaubeiträge. Es betrifft den Zeitraum vom Januar 2014 bis Dezember 2017. Alle Bürger, die in dieser Zeit ihren Bescheid erhalten haben, haben die Möglichkeit einen Antrag zu stellen und erhalten möglicherweise Geld zurück. Die Anträge müssen vom 1. Juli 2019 bis 31. Dezember 2019 gestellt werden.

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