STOCKHEIM

Kinderkrippe: Im Frühjahr soll es auf der Baustelle losgehen

Beim Anbau des katholischen Kindergartens zur Schaffung von Räumlichkeiten für eine Kinderkrippe ist die Gemeinde Stockheim einen ganzen Schritt weiter. In der jüngsten Sitzung, bei der auch Pfarrer Andreas Hutzler und Planer Dominik Wukowojac anwesend waren, brachte der Gemeinderat den Bauantrag auf den Weg und stimmte dem Architektenvertrag zu.

Bereits in der vorangegangenen Sitzung hatten die Ratsleute die Erweiterung um 15 Krippenplätze beschlossen und den von der Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Kirchenverwaltung, dem Ordinariat und dem Jugendamt erstellten Planungsentwuf genehmigt. Nun musste das Vorhaben noch baurechtlich behandelt werden. Das Gremium erteilte dabei die Befreiungen bezüglich der Abweichungen vom bestehenden Bebauungsplan „Hinterm Dorf“, da sich das Bauvorhaben in die Bebauung der Umgebung einfügt. Vorgesehen ist ein Flachdach statt eines Satteldachs. Was die Überschreitung der Baugrenze anbelangt, geht diese nicht vom Baukörper selbst aus, sondern betrifft die befestigten Parkplätze, die an der Nordseite des Kindergartens zusätzlich entstehen sollen.

Wie Bürgermeister Martin Link anmerkte, liegt der Plan bereits der Regierung von Unterfranken zur Genehmigung vor, benötigt wird nun noch die Stellungnahme des Landratsamts.

Grünes Licht gab der Gemeinderat auch für den Architektenvertrag mit dem Planungsbüro Wukowojac, das als Generalplaner alle Arbeiten koordinieren wird. Die geschätzten Baukosten für den Kinderkrippenanbau liegen bei 280 000 Euro netto. Die Einstufung des Honorars für den Architekten erfolgt in 203-Mittelsatz. Beauftragt werden die Leistungsphasen eins bis neun unter Berücksichtigung eines Umbaukostenzuschlags infolge eines erhöhten Planungsaufwandes in Höhe von 20 Prozent des Nettohonorars. Dies geschehe gemäß der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Die Nebenkosten werden mit sechs Prozent berechnet.

Laut Gemeindechef sollte das Leistungsverzeichnis bis Mitte Oktober fertig sein. Wenn dann die Genehmigung der Regierung von Unterfranken bezüglich eines vorzeitigen Baubeginns vorliegt, könnten die Erdarbeiten und die Betonplatte umgehend ausgeschrieben werden. „Im Frühjahr sollte es dann auf der Baustelle richtig los gehen“, so Link, „immerhin muss mit Blick auf die Fördermittel die Maßnahme bis Ende 2013 fertiggestellt und abgerechnet sein.“

Ratsmitglied Sabine Hartmann erkundigte sich, inwieweit sich die Bauarbeiten auf die Nutzung der Außenanlagen auswirken werden. Da vorgesehen ist, dass ein Großteil der Baumaschinen über ein unbebautes Nachbargrundstück anfährt, wo im Übrigen auch die Baustoffe gelagert werden sollen, glaubt man, die Beeinträchtigung der Gartenanlage gering halten zu können. Zur Sicherheit der Kinder wird die Baustelle durch einen Bauzaun abgetrennt.

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