Mellrichstadt

Kirche der Einheit an der A71 wird ins rechte Licht gesetzt 

Im Halbrund des Innenbereichs wird es künftig eine dezente LED Beleuchtung geben. Außerdem soll ein Scheinwerfer die Holzkonstruktion der Decke "ins rechte Licht rücken." Foto: Hanns Friedrich

Bereits in den vergangenen Mitgliederversammlungen ging es um eine dezente Beleuchtung in der Autobahnkirche an der A 71 in den Abendstunden. In diesem Jahr wird dies umgesetzt. Das teilte Vorsitzender Ralf Luther bei der Zusammenkunft im Gashaus "Zur Goldenen Gans" in Bibra mit. Die Installation erfolgt in den nächsten Wochen. Mittlerweile ist ein, von der Firma Reich aus  Mellrichstadt gesponserter Schrank für die Elektroinstallation vorhanden. Dort können auch Prospekte und Putzgeräte untergebracht werden. Neben dem Schrank wird eine Aluplatte angebracht, auf der die Namen der Sponsoren und Gönner der Autobahnkirche zu lesen sind. Die Firma Schneider aus Viernau wird die Tafel kostengünstig gestalten und fertigen, sagte der Vorsitzende des Vereins Autobahnkirche A 71 e.V.  Die Beleuchtung wird im inneren Halbrund der Kirche angebracht, um nicht zu sehr nach außen die vorbeifahrenden Autos abzulenken.

Vorgesehen ist ein Scheinwerfer, der bei Gottesdiensten die Holzdeckenkonstruktion "ins rechte Licht rückt." Die Firma Elektro-Wolf und Gerhard Bracher übernehmen die Installation. Es wird eine LED-Beleuchtung mit Zeitschaltuhr sein. Im Frühjahr diesen Jahres soll auch die Beschriftung im Außenbereich erfolgen, denn die Kirche hat ja nun den Namen "Kirche der Einheit - Herbst `89." 86 Namensvorschläge waren eingegangen. Der Verein hat aktuell 54 Mitglieder. Die Gottesdienste im Laufe des Jahres sind nach wie vor sehr gut besucht. Der Opferstock wird durch drei Ehrenamtliche täglich geleert. Dank galt dem Ehepaar Bracher für die Sauberkeit in der kleinen Kirche und den Blumenschmuck, sowie Henry Schubert für das Rasenmähen. Der Vorsitzende ging noch einmal auf den Namenswettbewerb für die Autobahnkirche ein.   

Einträge im Anliegenbuch gehen bisweilen unter die Haut

Neue Flyer werden erst wieder bestellt, wenn die noch zahlreichen Altare aufgebraucht sind. Zufriedene Gesichter gab es beim Bericht des Schatzmeisters. Alles war korrekt und es gab von den Kassenprüfern keine Einwände, nur lobende Worte. Peter Suckfüll, stellvertretender Landrat Rhön-Grabfeld, dankte dem Vorstand und allen Mitstreitern für ihre Arbeit. "Ein herzliches Vergelts Gott!" Einstimmig wurde der Vorstand entlastet. Zum Ausblick im Jahr 2020 verwies Vorsitzender Ralf Luther auf das fünfte Anliegenbuch. "Die Einträge gehen teilweise unter die Haut und werden bei Gottesdiensten in die Fürbitten immer mit aufgenommen."

Das Anliegenbuch der Autobahnkirche am Rastplatz Thüringer Tor wird sehr gut genutzt. Bereits das fünfte Buch wurde nun aufgelegt. Gestaltet wurde dieser Bereich von der Holzbildhauerschule Bischofsheim. Foto: Hanns Friedrich

Wieder einmal ging es bei der Zusammenkunft auch um das Aufstellen von fünf bis sieben Stelen am Weg zur Autobahnkirche. Dort sollen auswechselbaren Texten und Gebete zu lesen sein, die man auch aus dem Anliegenbuch nehmen könnte. Das könnte nun in Angriff genommen werden. Hajo Schonert erinnert an die Möglichkeit hier auch Informationen über die Wiedervereinigung darzustellen.

Künstler möchten im Steinfeld ein Symposium veranstalten 

Gernot Ehrsam sprach das Anliegen von Künstlern an, an der Autobahnkirche wieder ein Symposium im Steinfeld abzuhalten. Das sei ein Bereich außerhalb des Kirchenareals und sollte über die Eigentümer, die Gemeinde Bibra, geklärt werden, sagte Ralf Luther. Gleiches gelte auch für das Aufstellen von Kunstwerken im Umfeld der Kirche, die durch die Autobahnmeisterei gepflegt werden und der Flurneuordnung unterliegen. Im Frühjahr müssen unbedingt alle Fenster geputzt werden, besonders das Lichtband in der Kirche. Drei Gottesdienste finden in diesem Jahr wieder statt, die von Pfarrer Michael Schlauraff organisiert werden. Vorgestellt hat der Vorsitzende anhand von Bildern neue Sitzgarnituren und eine Bildreihe: "In 7 Tagen schuf Gott die Welt".

In einem vor Ort Termin im April wird entschieden, ob die Bilder gekauft werden sollen. Die Kirche darf auf keinen Fall überladen werden, war die einhellige Meinung. Professor Dr. Josef Trabert ging noch einmal auf die Außengestaltung ein. Seiner Meinung nach sollte diese mit den Stelen abgeschlossen sein. "Weniger ist mehr." Ralf Luther informierte dazu, dass der Verein für die Kirche mit Umfeld, den Weg und bis zur Rosenhecke eine Kaufoption mit Nutzungsrecht besitzt. "Alles andere liegt nicht in unserem Zuständigkeitsbereich."

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