Bad Königshofen

Königshofen: Dicke Überraschung bei Einführung des Konrektors

Mit dem gebürtigen Münnerstädter Martin Mock hat die Grabfeldschule jetzt auch offiziell einen neuen stellvertretenden Schulleiter.
Gruppenbild mit neuem Konrektor: (von links) Schulverbandsvorsitzender Thomas Helbling, Konrektor Martin Mock, Elternbeiratsvorsitzende Annika Dengl, Schulamtsdirektor Klaus Jörg, stellvertretender Schulverbandsvorsitzender Georg Rath und Grabfeldschul-Rektor Georg Seidenzahl. Foto: Michael Petzold

Amtseinführungen hätten manchmal etwas Schwerfälliges, hatte Schulamtsdirektor Klaus Jörg am Donnerstagnachmittag gewarnt und versprochen, seinen Part bei der offiziellen Einführung von Konrektor Martin Mock so kurzweilig wie möglich zu gestalten. Jörg hielt Wort, indem er mit einer faustdicken Überraschung aufwartete, die aber Schulleiter Jürgen Seidenzahl betraf. Der wurde nämlich erst einmal zum Rektor ernannt. Eine Beförderung, die längst überfällig gewesen sei, wie dann später der Verbandsschulvorsitzende Bürgermeister Thomas Helbling feststellte. Schließlich ist Seidenzahl schon seit zweieinhalb Jahren Schulleiter.       

Seidenzahls Überraschung war echt und seine Freude über die Ernennung auch. Nur an diesem Tag hätte er nicht damit gerechnet. Denn die als klein und intim angekündigte Feier im Lehrerzimmer der Grabfeldschule war ja eigentlich für Mock gedacht. Der 49 Jahre alte Pädagoge aus Münnerstadt hatte zuletzt an der dortigen Freiherr-von Lutz-Mittelschule unterrichtet, bevor er sich um die Stellvertreter-Stelle in Bad Königshofen beworben hatte, die zuvor Benjamin Weber innehatte, der wiederum nach Münnerstadt gewechselt ist. Weitere Stationen von Mock waren Aschaffenburg, Oerlenbach und Maßbach gewesen. Klaus Jörg skizzierte kurz den Werdegang des neuen Konrektors und hob dabei vor allem dessen besondere Fähigkeiten im IT-Bereich hervor. 

Kollegen wollen dem neuen Kollegen den Start versüßen  

Der Schulamtsdirektor freute sich über das Engagement, das Mock an seinen bisherigen Schulen und jetzt auch mit der Übernahme des Konrektor-Postens an den Tag lege. Das sei heute keinesfalls mehr eine Selbstverständlichkeit, meinte er auch im Hinblick auf die vom Kultusministerium angekündigte Mehrarbeit und den vorzeitiger Pensionierungsstopp zum Ausgleich des Lehrermangels in Bayern. 

Auch die anderen, die zu Wort kamen bei der Amtseinführung, trugen dazu bei, keine Schwerfälligkeit aufkommen zu lassen, wenngleich doch die Beiträge recht inhaltsschwer waren, jedenfalls wenn man sie in Kalorien bemisst. Es konnte leicht der Verdacht aufkommen, Rektor Seidenzahl habe im Verbund mit dem Lehrerkollegium einen Süßwarenladen geplündert, um die Beute Mock zukommen zu lassen. Auf gute Zusammenarbeit freute sich die neue Elternbeiratsvorsitzende Annika Dengl, die Fachschaft Religion mit Pfarrerin Beate Hofmann-Landgraf, Elke Knauer-Hart und Tanja Bucholz hießen mit einem Segenswunsch herzlich willkommen.      

Überwältigt von der großen Sympathiewelle

Martin Mock zeigte sich etwas überwältigt von der großen Sympathiewelle, die ihm entgegenschlug. Die freundliche Aufnahme, die ihm hier widerfahren ist, sei nicht selbstverständlich. "Ich bin gerne hier", betonte er und gab als Ziel an, hier zu blieben, um mit der Schule gemeinsam zu wachsen. Helbling war zuvor auch kurz auf den Grundschul-Neubau und die geplante Sanierung der Mittelschule im Anschluss eingegangen. Er erwarte in Kürze die Zusage für den Neubau der Grundschule, so Helbling, der noch einmal betonte, dass ein kompletter Neubau von Grund-und Mittelschule die Finanzkraft der Stadt überfordern würde.       

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