BAD KÖNIGSHOFEN

Königshofen wird Mittelzentrum

Die Gesamtfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms Bayern war neben dem Digitalfunk ein weiteres wichtiges Thema in der Stadtratssitzung in Bad Königshofen. Das Programm liegt in den Kommunen zur Stellungnahme aus und kann von den Stadträten zwecks möglicher Einwände durchgearbeitet werden.

Wie Bürgermeister Thomas Helbling berichtete, ist für Bad Königshofen die wichtigste Änderung die Ernennung zum „Mittelzentrum“. Bisher fiel die Stadt in die Kategorie „mögliches Mittelzentrum“. Die Änderung ergab sich aus der Zusammenlegung der möglichen Kategorien von fünf auf drei.

Nachdem Bürgermeister Helbling über die Entfernung einer Brücke über den Weisbach informiert hatte, wurde beschlossen, deren Fundamente zum Schutz der Befestigung der Uferböschung zu erhalten.

Löschfahrzeug und Leiterrecht

Für die Anschaffung eines Löschgruppenfahrzeugs HLF 20 für die Freiwillige Feuerwehr Bad Königshofen habe die Regierung von Unterfranken Zuschüsse in Höhe von 104 500 Euro bestätigt, gab Helbling ferner bekannt. Er sprach auch die Bauarbeiten am „Hohen Markstein“ an: Dort liege man gut in der Zeit und regelmäßig würden Treffen mit den Anliegern abgehalten.

Ein neues Gesetz regelt zukünftig folgenden Sachverhalt: Ein Nachbar muss es dulden, wenn durch das Aufbringen einer Dämmschicht auf der Fassade die Grundstücksgrenze geringfügig überbaut wird, sofern keine unzumutbare Beeinträchtigung vorliegt. Außerdem darf kurzfristig das Nachbargrundstück bei den Bauarbeiten betreten werden (Hammerschlags- und Leiterrecht).

Bestätigt wurde der Gemeinde nach Auswertung der Statistiken zudem, dass Bad Königshofen eine kundenorientierte und gut frequentierte Bibliothek besitzt.

Fahrradständer kommen

Angelika Wilimsky (SPD) erkundigte sich nach dem Stand der Dinge bezüglich der von ihr angeregten Fahrradständer auf dem Marktplatz. Es wurde beschlossen, dass der Bürgermeister einige preiswerte Ständer kaufen soll. Weiterhin regte Wilimsky an, ein bisher von der Baywa als Zufahrt gepachtetes Grundstück als neue Parkmöglichkeit für die Friedhofsbesucher zuzulassen. Das wäre auch ohne größeren Aufwand möglich und wird nun geprüft.

Für ihre Idee, zusätzliche Bäume auf den Friedhof als Schattenspender zu pflanzen, kam keine Mehrheit zu Stande. Grund der Ablehnung ist, dass die Wurzeln der Bäume die Fundamente der Grabsteine hochheben. Zudem ließen die Bäume im Sommer keinen Regen durch und fallende Blüten und Laub müssen zeitaufwendig beseitigt werden. Deshalb soll nun nur am Elisabetha-Denkmal eine Bepflanzung erfolgen.

In der Innenstadt selbst hingegen sprach sich Gerhard Weigand (Freie Wähler) für neues Grün aus: Vor dem City-Döner solle der entfernte Baum nachgepflanzt werden.

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