BAD NEUSTADT

Koffer sollen an deportierte Juden erinnern

Der Stadtrat von Bad Neustadt beteiligt sich mit 10 000 Euro an der Gedenkstätte an der Aumühle in Würzburg.
Die Stadt Bad Neustadt wird sich am Konzept „Denkort Aumühle“ in Würzburg beteiligen. Es handelt sich dabei um ein Kunstprojekt, das an die Deportation der unterfränkischen Juden im Dritten Reich erinnern soll. Wie geschäftsführender Beamter Michael Weiß im Stadtrat erklärte, soll am ehemaligen Güterbahnhof Aumühle in Würzburg, wo noch 80 Meter des Aufgangs zur Laderampe mit Originalpflaster erhalten sind, auf dem die unterfränkischen Juden in Güterzüge verfrachtet wurden, ein Kunstwerk zum Gedenken entstehen.
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