RHÖN-GRABFELD

Kreis ist Öko-Modellregion

Öko-Erlebnistag mit Auerochsen und Cowboys       -  (ski)   Die Familie Kronester beteiligt sich an den Bayerischen Öko-Erlebnistagen und stellt interessierten Natur- und Tierfreunden ihre ganzjährige Auerochsenhaltung in der Rhön vor. Am Samstag, 27. September, sind die Kronesters von 11 bis 17 Uhr am Bratwurststand „Schwarzes Moor“ präsent, informieren über ihre Auerochsenherde und servieren den Besuchern Auerochsengulaschsuppe aus dem großen Kessel. Carmen Kronester lädt Interessierte ein, ihren Biokreisbetrieb „Biohof Mittelmühle“ zu besuchen. Um 15 Uhr startet dann eine Wanderung mit Eseln zur Rhönweide, auf der sich die Auerochsen frei bewegen können. Cowboys treiben die Tiere zusammen und fangen die Rinder zur jährlichen Nachsorgeuntersuchung ein – eine tierärztliche Untersuchung, die Rinderhalter als Auflage nachweisen müssen. Wer also die Auerochsenspezialitäten der Kronesters probieren und sich an verschiedenen Cowboyspielen beteiligen will, kann in der Rhön einen vergnüglichen Nachmittag erleben.
(ski) Die Familie Kronester beteiligt sich an den Bayerischen Öko-Erlebnistagen und stellt interessierten Natur- und Tierfreunden ihre ganzjährige Auerochsenhaltung in der Rhön vor. Am Samstag, 27. September, sind die Kronesters von 11 bis 17 Uhr am Bratwurststand „Schwarzes Moor“ präsent, informieren über ihre Auerochsenherde und servieren den Besuchern Auerochsengulaschsuppe aus dem großen Kessel. Carmen Kronester lädt Interessierte ein, ihren Biokreisbetrieb „Biohof Mittelmühle“ zu besuchen. Um 15 Uhr startet dann eine Wanderung mit Eseln zur Rhönweide, auf der sich die Auerochsen frei bewegen können. Cowboys treiben die Tiere zusammen und fangen die Rinder zur jährlichen Nachsorgeuntersuchung ein – eine tierärztliche Untersuchung, die Rinderhalter als Auflage nachweisen müssen. Wer also die Auerochsenspezialitäten der Kronesters probieren und sich an verschiedenen Cowboyspielen beteiligen will, kann in der Rhön einen vergnüglichen Nachmittag erleben. Foto: Kronester

Der Landkreis Rhön-Grabfeld kann sich mit einem neuen Titel schmücken. Wie der bayerische Landwirtschaftsministerium Helmut Brunner jetzt in München bekannt gab, darf sich Rhön–Grabfeld künftig offiziell „Öko-Modellregion“ nennen.

Neben Rhön-Grabfeld erhielten weitere sechs Gemeindebündnisse diese Auszeichnung, darunter die Interkommunale Allianz Oberes Werntal in den Kreisen Schweinfurt und Bad Kissingen oder die Allianz Waldsassengau im Kreis Würzburg.

Die sieben Regionen sind die Gewinner einer zweiten Wettbewerbsrunde, die Brunner nach dem großen Zuspruch im vergangenen Jahr im Zuge des Landesprogramms „BioRegio Bayern 2020“, ausgelobt hatte, um die Produktion heimischer Bio-Lebensmittel und das Bewusstsein für regionale Identität voranzubringen. „Die Bündnisse haben überzeugende Strategien präsentiert, wie sie Ökologie, Regionalität und Nachhaltigkeit zukunftsweisend umsetzen wollen“, sagte der Minister.

In Öko-Modellregionen werden Ziele und Vorschläge für Maßnahmen zur Förderung des ökologischen Landbaus unter anderem in den Bereichen Produktion, Verarbeitung Vermarktung, Gastronomie, Ressourcenschutz und Energiemanagement erarbeitet. Aber zum Beispiel auch in der touristischen Entwicklung. „Das passt für uns im Biosphärenreservat besonders gut“, begründete Landrat Thomas Habermann die Bewerbung im vergangenen November, bei der der Landkreis vom Bund Naturschutz und vom Bauernverband unterstützt wurde.

Mit der Ausarbeitung des Rhön-Grabfelder Bewerbungskonzepts wurde Professor Eckhard Jedicke beauftragt, der im Landkreis und im Biosphärenreservat durch verschiedenste wissenschaftliche Aktivitäten ja kein Unbekannter ist.

Er hat in seinem Konzept neun Maßnahmenbündel vorgeschlagen. Unter anderem werden dabei die Themen Umstellungsberatung im Pflanzenbau, Stärkung und Neugründung von Verarbeitungsbetrieben für Bioprodukte, weitere Förderung des Einsatzes von Ökoprodukten in der Gastronomie, eine Informationskampagne zur Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung oder neue Finanzierungsmodelle angeführt. Dazu werden auch gleich konkrete Projekte angeregt, die von mobiler Hühnerhaltung in Solarparks über Gelbviehvermarktung oder Umstellung der Getreidemühle auf Bio bis zum Crowd Funding reichen.

Eine zehnköpfige Jury hatte die Konzepte bewertet und nun die Sieger ausgewählt. Mit der Auszeichnung ist auch eine finanzielle Förderung verbunden. Für das Projektmanagement bei der Umsetzung der Konzepte erhalten die anerkannten Modellregionen mindestens zwei Jahre lang einen Zuschuss von 75 Prozent der Personalkosten.

Die Urkunden wird Minister Brunner am 18. Mai bei einem Festakt im Landwirtschaftsministerium überreichen.

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