BAD NEUSTADT

Kultureller Reichtum lockt nach Thüringen

Auf 18 Museen in den Landkreisen Hildburghausen und Sonneberg machen die Exponate neugierig, die im Foyer des Landratsamts zu sehen sind. Im Bild (von links) Landrat Thomas Habermann, die Kulturmanagerinnen Carolin Fritz-Reich und Julia Ackerschott sowie Helge Hoffmann, Erster Beigeordneter im Kreis Hildburghausen, was dem Amt des stellvertretenden Landrats entspricht.Foto: Karin Nerche-Wolf
Auf 18 Museen in den Landkreisen Hildburghausen und Sonneberg machen die Exponate neugierig, die im Foyer des Landratsamts zu sehen sind. Im Bild (von links) Landrat Thomas Habermann, die Kulturmanagerinnen Carolin Fritz-Reich und Julia Ackerschott sowie Helge Hoffmann, Erster Beigeordneter im Kreis Hildburghausen, was dem Amt des stellvertretenden Landrats entspricht.Foto: Karin Nerche-Wolf

Den Blick über die Landkreisgrenze hinaus ins benachbarte Thüringen lenkt eine Ausstellung, die im April im Foyer des Landratsamts zu sehen ist und andernorts schon große Beachtung gefunden hat.

Als Botschafter der Museumsregion der Landkreise Hildburghausen und Sonneberg macht sie mit Exponaten neugierig auf den kulturellen Reichtum, den die 18 Museen in der Nachbarregion bieten können. Beispiele sind das Deutsche Burgenmuseum auf der Veste Heldburg, das Deutsche Spielzeugmuseum Sonneberg, das Hennebergische Museum Kloster Veßra und das Naturhistorische Museum Schloss Bertholdsburg in Schleusingen.

Wer in die Vitrine im Landratsamt schaut, wird dort auch einen Käfer aus Glas entdecken, der den Betrachter mit nach Lauscha ins Museum für Glaskunst nehmen möchte, oder eine Miniatur-Grenzsäule aus dem Zweiländermuseum Rodachtal. Der Ausstellungstitel „Himmel und Erde“ nimmt unter anderem Bezug auf das Astronomiemuseum der Sternwarte Sonneberg. Im Einzelnen informiert ein ansprechender Katalog über die Museumsvielfalt gleich nebenan.

Als Vertreter des Hildburghäuser Landrats Thomas Müller erläuterte Erster Beigeordneter Helge Hoffmann die Entstehung des Kulturentwicklungskonzepts sowie die Gründung einer Museumsregion, um die sich vor allem Kulturmanagerin Julia Ackerschott bemüht. Vorbildfunktion dabei hat die Kulturagentur Rhön-Grabfeld, mit der ein enger Austausch gepflegt wird. Die Wiege der deutschen Kultur liege in Thüringen, war sich Landrat Thomas Habermann bewusst, der die länderübergreifende Zusammenarbeit würdigte und Tipps für weitere Schritte gab.

Vielleicht bewirkt die Botschafterausstellung ja, dass sich der eine oder andere ins Auto setzt, sprach Hoffmann eine Einladung in die thüringischen Museen aus.

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