FLADUNGEN

Kundenservice auch am Brückentag

Bei der jüngsten Versammlung der Verwaltungsgemeinschaft Fladungen bemängelte Gilbert Metz die grundsätzliche Schließung der Verwaltung an Brückentagen. Hierbei komme der Dienstleistungsgedanke zu kurz, bekräftigte auch Peter Suckfüll. Nach einer kurzen Diskussion bezüglich des Für und Widers einigte man sich darauf, 2019 an einem Brückentag für den Publikumsverkehr zu öffnen. Dies soll entweder der Freitag nach Fronleichnam oder nach Christi Himmelfahrt sein.

Der Vertrag zwischen der Verwaltungsgemeinschaft Fladungen und der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) über die Nutzung des Standesamtsprogramms „Autista“ läuft zum Jahresende aus, informierte die Verbandsvorsitzende, Fladungens Bürgermeisterin Agathe Heuser-Panten. Um es weiter nutzen zu können, muss der Vertrag verlängert werden. Dazu gebe es keine Alternativen: Aufgrund der aktuellen Gesetzeslage besteht für das Standesamt nur die Möglichkeit, die erforderlichen Beurkundungen mit Hilfe des elektronischen Registers „Autista“ durchzuführen. Die Kosten hierfür betragen laut Angebot jährlich 82 Cent pro Einwohner. Im VG-Bereich sind derzeit 4078 Einwohner gemeldet. So errechne sich ein Entgelt in Höhe von 3343,96 Euro für 2019.

Preiserhöhung um 32 Prozent

Unmut kam auf, als Kämmerer Ludwig Backhaus mitteilte, dass die AKDB die Kosten um 32 Prozent erhöht hat (bislang sind es 62 Cent pro Einwohner). Ein Preisnachlass konnte nicht erreicht werden, musste Backhaus zugeben. Als Grund hierfür verwies der Kämmerer auf die Monopolstellung des IT-Dienstleisters. In Ermangelung von Alternativen wurde beschlossen, den Nutzungsvertrag zwischen der Verwaltungsgemeinschaft Fladungen und der AKDB über die Bereitstellung und Nutzung des Programmes bis Ende 2023 verlängern.

In der Verbandsversammlung vom März 2018 war die Haushaltssatzung mit zugehörigem Haushalts- und Finanzplan nebst Anlagen für das laufende Haushaltsjahr beschlossen worden. Bestandteil der Haushaltssatzung sei unter anderem auch der Stellenplan, so Kämmerer Ludwig Backhaus. Wegen einer Höhergruppierung im Bereich der Finanzverwaltung musste der Stellenplan rückwirkend zum Jahresbeginn geändert werden. Im Zuge der Nachtragshaushaltssatzung wurde der Stellenplan neu festgesetzt.

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