Sondheim

Leserforum: Zu wenig kritische Stimmen in der Krise?

Zum Thema "Corona-Berichterstattung" erreichte die Redaktion folgender Leserbrief.

In diesen Tagen, wo sich sowohl im Fernsehen, als auch den Zeitungen alles um "Corona" dreht, ist es erstaunlich, dass alle der gleichen Meinung zu sein scheinen.

Wie kann es sein, dass sowohl in den Nachrichten im Fernsehen, als auch in der Tagespresse, kaum kritische Stimmen zu Wort kommen? Werden diese bewusst zurück gehalten, damit die "Maßnahmen" greifen?

Haben wir als Bürger nicht auch ein Recht darauf, umfassend informiert zu werden? Und ist das nicht gerade der Fall, in einer Lage, die nun weitreichende Folgen für die gesamte Gesellschaft haben wird?

Die tragische Situation v.a. in Italien wird mit schockierenden Bildern in Umlauf gebracht. Wo ist jedoch die Untersuchung und umfassende Beurteilung der Lage dort? Die Gründe dafür scheinen verschwiegen zu werden, wie z.B. das ausgehungerte Gesundheitswesen und die ganz ähnliche Situation bei der letzten großen Grippewelle.

Ist es nicht unglaublich, wie das Robert-Koch-Institut mit Zahlen umgeht, und keiner merkt es? Natürlich steigt die Zahl der Infektionen auch, je mehr Testungen gemacht werden! Das ist keine verhältnismäßige Zahl - sie sagt gar nichts aus. Doch scheinbar immer steigende Zahlen machen etwas mit dem unbedarften Zuschauer.

Wo kommen verschiedene führende Virologen zu Wort, die nicht unbedingt einer Meinung sind (die gibt es!)?

Ich appelliere an einen unabhängigen, freien Journalismus, der denkenden Bürgern in einem demokratischen und freiheitlichen Staat die Möglichkeit gibt, sich selbst ein umfassendes Bild machen zu können.

Carmen Reichart
Sondheim/Rhön

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