Leutershausen

Leutershäuser Wehrleute sind begeistert von der Leistung ihres "Ferrari"

Neue Helme wünscht sich die Feuerwehr Leutershausen von der Gemeinde. Die alten ließen sich nicht einstellen und seien unbequem.
Neue Helme wünscht sich die Feuerwehr Leutershausen von der Gemeinde. Die alten ließen sich nicht einstellen und seien unbequem. Foto: Brigitte Chellouche

Zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Leutershausen lud Kommandant Georg Moret in das Sportheim ein. Er zeigte sich erfreut über die vielen anwesenden Feuerwehrleute. In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr sprach er von zwei Brandeinsätzen und zwei Technische-Hilfe-Einsätzen. Im September wurde die Leutershäuser Wehr zu einem Scheunenbrand nach Burgwallbach gerufen. Im Januar hatte ein Anwohner seine heiße Asche auf einem Berg Sägemehl auf dem Grünabfallplatz entsorgt. Es rauchte und Glut brannte. Mit fünf Eimer Wasser sei alles gelöscht gewesen, sagte Moret.

Außerdem musste im April eine Dieselspur vom Ortseingang von Leutershausen bis zum Geisberg beseitigt werden. Und die Wehr wurde zur Verkehrsabsicherung bei einem Autounfall gerufen. Die Übung zur Brandschutzwoche wurde bei Christof Herbert in Querbachshof abgehalten. Es wurde ein Brand in einem Getreidesilo angenommen. "Die Übung lief bis auf einige kleine Schwächen gut", berichtete Moret.

2020 legt kein Leutershäuser Floriansjünger den Feuerwehrführerschein ab

Die Maibaumaufstellung gemeinsam mit der DJK habe sich bestens bewährt und auch das Sommerfest sei ein voller Erfolg gewesen. Nach langem Warten auf die neue Ferrarirote Tragkraftspritze "Vox von Rosenbauer" konnte diese im August endlich im Empfang genommen werden.  Im September wurde "der Ferrari" bei einer Übung ausprobiert. Die Feuerwehrler waren alle begeistert von der großen Leistung "des Ferrari", erklärte der Kommandant.

Weiterhin berichtete Moret, dass Jan Holzheimer den Feuerwehrführerschein abgelegt hat. Nun darf auch er den "roten Blitz" fahren. In diesem Jahr habe sich niemand zum Feuerwehrführerschein angemeldet, bedauerte der Kommandant. Ralf Müller und er selbst hätten am Fahrsicherheitstraining in Schlüsselfeld teilgenommen, sagte Moret weiter, sie seien begeistert gewesen und Moret legte jedem ans Herz, ein solchen Fahrsicherheitstraining mitzumachen.

Helme sind in die Jahre gekommen

Das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Langenleiten wurde von zehn Mitgliedern der Jugendfeuerwehr besucht. Eine Erste-Hilfe-Auffrischung gehörte zur letzten Übung sowie Fahrzeugkunde. Für jedes Teil im Feuerwehrfahrzeug wurde eine Karte hergestellt, sagte der Kommandant. Jeder zog mehrere Karten und musste dann im Dunkeln zeigen, wo dieses Gerät sich befindet. Mit dem Hintergrund, dass jeder Feuerwehr'ler bei Nacht- oder sonstigen Einsätzen ohne Sicht gleich mit dem ersten Handgriff weiß, wo die Teile im Fahrzeug liegen.

Einige Feuerwehrmänner bemängelten die defekten Handschuhe, sagte Moret weiter. Sie wären hart und brüchig. Daraufhin hätten sich die Kommandanten mit dem Bürgermeister in Verbindung gesetzt. "Wir haben neue Handschuhe bekommen", sagte Moret. Nun gehe es noch um die Helme. Sie seien in die Jahre gekommen, ließen sich nicht mehr einstellen und der Lederriemen am Kinn sei nicht beweglich.

Jugend-Übungen erfahren eine große Resonanz

Moret teilte mit, dass er bei der Gemeinde einen Antrag zur Beschaffung von 15 neuen Helmen gestellt habe. In seiner Vorschau auf 2020 zählte Moret das Ablegen eines Leistungsabzeichens im Frühjahr auf. Dann wird der Feuerwehrweiher im Sommer gereinigt. Das Sommerfest wird auf den 5. Juli 2020 datiert.

Jugendwart Thomas Müller berichtete über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Zwei Jugendliche seien im letzten Jahr eingetreten, so dass sich zur Zeit 15 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren in der Jugendwehr befinden. Einmal im Monat fänden die gut besuchten Übungen statt.

Beim Feuerwehrfest im Juni hätten neun Jugendliche das bayerische Leistungsabzeichen und sechs Jugendliche die Jugendspange Stufe eins abgelegt. Den Wissenstest im November mit dem Thema "Verhalten bei Notfällen" hätten alle Jugendlichen bestanden, teilte Thomas Müller mit.

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