Gollmuthhausen

Lieber zweistimmig singen als gar nicht

Ausgezeichnete Sänger: Bürgermeister Michael Hey, Ursula Wetzstein (von links) und Vorsitzender Winfried Warmuth (rechts) gratulierten Evelyn Warmuth und Chorleiterin Ellen Kneuer (Zweite von rechts) zu ihren Auszeichnungen. Foto: Regina Vossenkaul

Auf mehrere Höhepunkte im abgelaufenen Jahr blickte der Gesangverein 1948 Gollmuthhausen in seiner Mitgliederversammlung am Sonntagabend zurück. Vorsitzender Winfried Warmuth erinnerte vor allem an das vom Gesangverein ausgerichtete Milzgrundsingen, ein Weinfest und die Teilnahme am Liederabend in Großbardorf.

Gemeinsam mit den Sängern aus Gabolshausen ist der Gollmuthhäuser Chor in Großbardorf erfolgreich aufgetreten und könnte sich eine Wiederholung bei besonderen Anlässen vorstellen. Wie es in Gollmuthhausen üblich ist, hat der Chor auch 2018 bei allen Beerdigungen gesungen und damit den Mitbürgern musikalisch die letzte Ehre erwiesen. Der Vorsitzende dankte allen, die sich an den 31 Proben, davon fünf gemeinsam mit Gabolshausen, und den zwölf Auftritten beteiligt haben. Sein besonderer Dank galt Chorleiterin Ellen Kneuer, mit der er zurzeit einen Weiterbildungskurs besucht, sowie allen Helfern, dem Vorstand und der Gemeinde. 21 aktive und 34 passive Mitglieder zählte der Chor zum Jahreswechsel.

Ellen Kneuer blickte noch einmal auf die Auftritte zurück. Es sei nicht selbstverständlich und bei persönlicher Betroffenheit auch manchmal schwer, bei Beerdigungen zu singen, es sei aber schön, dass es in Gollmuthhausen machbar ist. Man müsse sich zukünftig sicher konkrete Gedanken über Chorzusammenschlüsse machen, so die Chorleiterin.

Ein Grußwort sprach Bürgermeister Michael Hey, der sich für die Mitgestaltung bei kirchlichen und weltlichen Anlässen bedankte. Er hoffe, dass der Chorgesang weiterhin gepflegt wird und sagte seine Unterstützung zu. Auch Ursula Wetzstein, Vorsitzende der Sängergruppe Rhön-Grabfeld, sprach die oft sinnvollen Zusammenschlüsse von Chören an und nannte einige anstehende Termine. Die Beschwerde Warmuths, dass es ungerecht sei, nur noch für staatlich anerkannte Chorleiter einen Zuschuss zu zahlen und nicht für oft bestens qualifizierte Laien, habe sie an den Fränkischen Sängerbund weitergegeben, teilte sie mit. Geehrt wurden für ihre langjährige Treue zum Gesangverein als aktives Mitglied seit 25 Jahren Evelyn Warmuth. Die goldene Stimmgabel vom Fränkischen Sängerbund erhielt Chorleiterin Ellen Kneuer für ihre 15-jährige Tätigkeit.

Nur ein Wunsch wurde unter "Wünsche und Anträge" geäußert: Wenn die Zahl der Sänger bei einer Beerdigung kaum ausreicht, sei es besser zweistimmig zu singen als gar nicht.

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