SALZ

Lob für neues Grün von höchster Stelle

Der Kreisfachberater in Sachen Gartenkultur Georg Hansul (rechts neben Jan Angermüller) zeigte sich hocherfreut über das perfekte neue Biotop hinter dem Sälzer Möbelhaus. Foto: Gerd-Ludwig borst

Auf nahezu 4500 Quadratmetern wächst und blüht, kribbelt und krabbelt, zwitschert und summt es. Aber nicht irgendwo in den Weiten des Bioreservats Bayerische Rhön, sondern kaum zweihundert Meter von der viel befahrenen Staatsstraße 2445, früher B19, entfernt, direkt hinter dem Möbelhaus Angermüller in Salz.

Genau hier hat das Familienunternehmen die Auflagen des Landratsamts in Sachen Grünflächenausgleichszonen „auf vorbildliche Weise“ erfüllt.

So zumindest drückte sich der Kreisfachberater, Sachgebiet Gartenkultur, Georg Hansul, aus. Er hatte das Projekt von Beginn an persönlich begleitet. Und nun war er richtig begeistert, als er bei einer Stippvisite durch die frischen Anpflanzungen zwischen dem Radweg Salz/Niederlauer und dem Bürotrakt des Möbelhauses streifte.

42 Bäume, 950 Sträucher

Insgesamt wurden – geplant von der Landschaftsarchitektin Carola Kroczek und Jan Angermüller, ausgeführt durch die Gärtnerei Schlereth Bad Kissingen – 42 junge Bäume gepflanzt und an die 950 Strauchpflanzen gesetzt. Besonders viel Fingerspitzengefühl bewiesen die Beteiligten bei der großen und bunten Mischung heimischer und nicht heimischer Hölzer.

Platanen, Eichen, Buchen, Rotbuchen, Linden, Amberbäume, altdeutsche Sorten von Obstgehölzen, Fichten und andere Nadelhölzer, Kastanien, Birken und Walnuss stehen jetzt in Reih' und Glied.

Allerlei Getier

Dazwischen soll eine Streuobstwiese heranwachsen, Ameisen zur Arbeit gehen und Greifvögel (für sie sind Sitzstangen geplant) ihre Jagd auf die lästigen Mäuse machen, die das Areal ganz schön durchlöchert haben. Auch ein großer Steinhaufen entsteht auf dem Terrain, der den flinken Eidechsen als Unterschlupf und Spielwiese dienen soll.

„Natürlich ist das Ganze hier nicht völlig selbstlos“, erklärt Jan Angermüller. „Jetzt können dort Sommerfeste für unsere Mitarbeiter stattfinden oder sie packen sich in den Pausen einfach mal auf eine Liege und entspannen!“ Denn gleich nebenan, auf einem angrenzenden, älteren Grundstück, steht bereits eine kleine Hütte, ideal für Grillpartys und hausinterne Jubiläen.

Spätestens im nächsten Frühjahr kann sich jedermann und jedefrau dann vor Ort überzeugen, wie prächtig sich das neue Stück Natur in die Landschaft einfügt. Und vielleicht erwischt sich der eine oder andere sogar bei einer interessanten Exkursion durch Fauna und Flora des neuen Grün hinter dem traditionsreichen Möbelhaus.

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