Schönau

Lore Hock und Fredi Breunig treten gemeinsam in Schönau auf

Erstmals in der Rhön bei einem Kabarettabend ist Lore Hock aus Waldaschaff, die „Grande Dame des Spessartdialektes“. Gemeinsam mit Fredi Breunig ist sie im Schönauer Kolpingsaal zu Gast, wenn es am Samstag, 30. November, heißt: Rhön meets Spessart“. Foto: Manfred Zirkelbach

Zwei urfränkische Kabarettisten stehen am Samstag, 30. November, erstmals gemeinsam auf der Bühne des Schönauer Kolpingsaales: Fredi Breunig aus Salz und Lore Hock aus Waldaschaff. „Rhön meets Spessart“ nennt sich deshalb auch das vielversprechende Programm, welches von den Schönauer Kermesmusikanten unter der Leitung von Helmut Zirkelbach musikalisch unterstützt wird.

Den Fredi Breunig kennt jeder in der Region. Seine Veranstaltungen in Wargolshausen oder als Bruder Elisäus beim Politiker Derbläggn in Burglauer sind weithin bekannt, in der fränkischen Fastnacht feiert er immer wieder große Erfolge. Er kennt auch jede Ecke seiner Rhöner Heimat und legt dabei besonderen Wert auf seine Herkunftsregion, das Grabfeld.

Fredi Breunig trifft auf die "Grande Dame des Mundarthumors"

Regionale wie kommunalpolitische Geschehnisse nimmt er dabei immer wieder gerne mit seinem Heimatdialekt des Grabfelds aufs Korn. Bei vielen Mundartabenden landauf und landab ist er seit Jahren ein gern gesehener Akteur. Der gemeinsame Abend mit Lore Hock aus Aschaffenburg allerdings ist eine besondere Premiere.

Die beiden haben sich bei der närrischen Weinprobe im Residenzkeller in Würzburg kennengelernt. Die Lore wird in ihrer Spessartheimat auch gerne mal als „Grande Dame des Mundarthumors“ bezeichnet. Ihre Vielseitigkeit setzt sie bei ihren Auftritten ein, Spontaneität ist ihre Spezialität. Witz, Humor, Lebensfreude sind das Motto ihrer Auftritte, augenzwinkernd beschreibt sie, was ihr alles in ihrem Leben so über den Weg gelaufen ist.

Lore Hock und Fredi Breunig erhielten die gleiche Auszeichnung

Dabei hat sie vieles, was sie an Episoden im Plauderton von sich gibt, selbst irgendwie miterlebt und bekräftigt ihre gewitzten Sprüche dann noch launig: "Ühr Leüt, ühr Leüt“. Noch eine Gemeinsamkeit haben Fredi und Lore, sie sind beide mit dem „Frankenwürfel“ ausgezeichnet worden. Diese Auszeichnung wird alljährlich nur drei Mal vergeben für die besonderen Eigenheiten des Franken, nämlich besonders „wendig, witzig, widersprüchlich“ zu sein.

Fredi Breunig aus Salz ist nicht nur Kabarettist, Mundartspezialist und Fosenöchter. Er liebt auch das „Rhöner Bier“. Das Schönauer Hausbraubier gehört beim Kabarettabend im Schönauer Kolpingssaal am Samstag, 30. November, zu den besonderen Spezialitäten. Foto: Manfred Zirkelbach

Abgerundet wird das Programm von den Schönauer Kermesmusikanten, die mit fränkischer Tanzmusik und Rhöner Liedern aufwarten. Das Schönauer Hausbraubier, ganz frisch gebraut im Dorfbrauhaus, wird an diesem Abend vom Fass gezapft. Erstmals haben die drei jungen „Dorfbraumeister“ Christian Nöth, Tobias Eifert und Sven Schmied den Herbstsud eingebraut. Weil damit das „GüZi-Bier“ der Vergangenheit angehört, wird nun ein neuer Name für den Schönauer Haustrunk gesucht. Vielleicht wird er an diesem Abend gefunden?

Karten für diesen ganz besonderen Abend am Samstag, 30. November, gibt es auf der Homepage der Kolpingsfamlie unter www.kolping-schoenau.de oder bei Katja Hippeli,  Tel. (0175) 6482459. Beginn ist um 19.30 Uhr.

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