Stockheim

Martin Link will Stockheim familienfreundlich weiterentwickeln

Die Infoveranstaltung von Wählergemeinschaft Stockheim (WGS) und Bürgerlicher Wählergemeinschaft Stockheim (BWG) stieß auf ein großes Echo. Mehr als 120 Bürger waren der Einladung von Bürgermeister Martin Link (im Bild) und den Bewerbern für den Gemeinderat gefolgt.
Die Infoveranstaltung von Wählergemeinschaft Stockheim (WGS) und Bürgerlicher Wählergemeinschaft Stockheim (BWG) stieß auf ein großes Echo. Mehr als 120 Bürger waren der Einladung von Bürgermeister Martin Link (im Bild) und den Bewerbern für den Gemeinderat gefolgt. Foto: Eva Wienröder

Die Wählergemeinschaft Stockheim (WGS) und die Bürgerliche Wählergemeinschaft Stockheim (BWG) gehen bei der Kommunalwahl wieder mit einer gemeinsamen Liste ins Rennen. Am Sonntagnachmittag hatten die beiden Wählervereinigungen zur Vorstellung ihrer Kandidaten in den Saal der „Alten Schule“ eingeladen. Die Veranstaltung stieß auf ein großes Echo. Man verbuchte „volles Haus“, mehr als 120 Bürger waren der Einladung gefolgt.

„Ich bin begeistert. Mit so vielen Leuten haben wir nicht gerechnet“, empfing ein freudestrahlender erster Bürgermeister Martin Link die Besucher. Der große Zuspruch dürfte ihn in seinem Ansinnen auf eine erneute Kandidatur für das höchste politische Amt der Gemeinde weiter bestärkt haben.

Bürgernähe und gutes Miteinander

Link äußerte sich sehr zuversichtlich hinsichtlich des 14-köpfigen Bewerberteams für den neuen Gemeinderat. „Wir allesamt leben Stockheim. Und das sage ich mit Stolz.“ führte Link an. So seien alle Kandidaten in Vereinen oder anderweitig ehrenamtlich engagiert. Damit stehe man für Bürgernähe, Zusammenhalt und ein vorgelebtes und gutes Miteinander in einer lebendigen Dorfgemeinschaft.

24 Jahre im Gemeinderat, davon die letzten 12 Jahre als erster Bürgermeister – der 48-jährige Schreinermeister Martin Link zeigte sich kein bisschen amtsmüde. In diesem Zusammenhang verwies er auf seine weiteren Posten, unter anderem in Verbänden, und auf seinen Vorsitz bei der Streutal-Allianz und die enge Zusammenarbeit mit den Mitgliedsgemeinden, allen voran mit den direkten Nachbarn Mellrichstadt und Ostheim.

Link zieht eine positive Bilanz seiner Amtszeit

Mit guten Kontakten zu Behörden sei es gelungen, in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Projekten umzusetzen, so Link, und das zumeist mit einer hohen Förderquote. Insgesamt seien über fünf Millionen investiert worden, wobei etwa 2,6 Millionen Euro an Zuschüssen nach Stockheim geflossen seien.

Neuer Bauhof, Kinderkrippe, Abriss des Kemmeranwesens mit Schaffung eines neuen Dorfplatzes, Neubaugebiet, um nur einige Maßnahmen zu nennen, oder auch Investitionen in die Wasserversorgung und den Breitbandausbau – Link konnte eine positive Bilanz ziehen. Zufrieden zeigten sich auch die Versammlungsbesucher, sie quittierten seine Ausführungen mit viel Beifall.

Zufriedenheit über stabile Finanzlage Stockheims

Mit Wohlwollen wurde von den Bürgern die stabile Finanzlage aufgenommen. So verfügt die Gemeinde trotz der beachtlichen Investitionen über ein seit Jahren gleichbleibendes Rücklagenpolster von rund 800 000 Euro und ist so gut wie schuldenfrei. So sei man gut aufgestellt für aktuelle Vorhaben wie die Renaturierung des ehemaligen Rothauptgeländes oder den Wiederaufbau des ausgebrannten Pfarrhauses.

Über die Streutal-Allianz würden sich zudem neue Fördermöglichkeiten bieten und man könne so auch eine Dorferneuerung anstoßen, stellte Link in Aussicht. Weitere Schwerpunkte in der künftigen Arbeit sieht er darin, dem demografischen Wandel entgegenzuwirken und Stockheim weiter familienfreundlich zu entwickeln.

Die Anwärter für den Gemeinderat zeigten sich ambitioniert, die Aufgaben anzupacken. Bei der Vorstellungsrunde verliehen sie ihrem Ansinnen Nachdruck, Stockheim mit großem Einsatzwillen weiter nach vorne bringen zu wollen.

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