Frickenhausen

Mellrichstadt: Sternsinger trugen Friedensbotschaft in die Häuser

34 Mädchen und Buben wurden am Dreikönigstag von Pfarrer Thomas Menzel ausgeschickt, um den Segen „Christus mansionem benedicat“ an die Türen der Häuser zu schreiben.
34 Mädchen und Buben wurden am Dreikönigstag von Pfarrer Thomas Menzel ausgeschickt, um den Segen „Christus mansionem benedicat“ an die Türen der Häuser zu schreiben. Foto: Brigitte Gbureck

"Frieden! Im Libanon und weltweit." So lautet das Motto der diesjährigen Aktion Dreikönigssingen. 34 Buben und Mädchen aus Mellrichstadt zogen als bunte Schar am Dreikönigssonntag mit Pfarrer Thomas Menzel in die Kirche St. Kilian ein.

Die Botschaft von Weihnachten mit Krippe, Frieden und Liebe werde durch die Sternsinger in die Welt getragen. Die Krippe sei das Bild des Friedens schlechthin. Und über allem leuchte am Himmel der Stern, der sage, dieser Friede sei nicht von dieser Welt. Es ist der Friede, der von Gott kommt und den auch nur Gott schenken könne.

Im Bild der Krippe vereine sich die Sehnsucht nach einer heilen Welt

In der Bibel stehe dafür das Wort Schalom, das weit mehr als die Abwesenheit von Krieg oder Streit bedeute. Es meine die tiefe Sehnsucht nach einer heilen, unversehrten Welt, in der keine Gefahr mehr drohe. All das vereine sich im Bild der Krippe, die mit den letzten drei Gästen komplett geworden sei. Menschen aus verschiedenen Ländern, verschiedener Hautfarbe und unterschiedlicher Herkunft seien hier in Frieden vereint zu finden.

"Ihr sollt in Frieden miteinander leben", das ist die Botschaft Jesu. Auch die Sternsinger könnten dazu beitragen. Sie ziehen von Haus zu Haus, verkünden den Menschen den Frieden und sammeln Spenden, damit andere friedlicher, ruhiger und zufriedener leben können. Am Ende des Gottesdienstes stellte ein Sternsinger den Libanon vor, ein anderer sagte, dass die Sternsinger zeigen wollten, dass jeder in seinem Umfeld zum Frieden beitragen könne. Menzel segnete Kreide, Weihrauch und die Sternsinger selbst und sagte ihnen ein großes Vergelt's Gott. Neben den Altarstufen stand die Friedensfahne, auf der alle auf kleinen Zetteln ihre Gedanken zum Frieden niedergeschrieben haben. Dank wurde auch der Aktionsgruppe mit Waltraud und Dietmar Balling und Jochen Stäblein gesagt.

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