Bastheim

Mit Fragebögen zum Dorfladen in Bastheim

Diese Einwohner aus den Ortsteilen wollen in Bastheim mithelfen, einen Dorfladen für den Besengau auf die Beine zu stellen: Karin Hahn (von links), Stephan Meier, Gudrun Raab, Susanne Meier, Lioba Türk, 2. Bgm. Werner Fuchs, Thomas Fell, Heiko Dickas, Sebastian Räder, 3. Bgm. Theo Behringer, Gerda Langenbrunner, Jutta Fatt, Klaus-Dieter Hahn; Auf dem Foto fehlen: Annette Behringer, Gerlinde Büttner, Erika Euring, Dagmar Richter, Renate Molzberger, Peter Sauer, Rolf Mörchel, Regina Waizmann, Foto: Klaus-Dieter Hahn

"Ich möchte wieder Samstags morgens in Bastheim einlaufen können !", "Der Besengau ohne Laden - das geht gar nicht !", "Gemeinsam packen wir an, um für alle Ortsteile eine Einkaufsmöglichkeit zu schaffen !" oder auch "Lasst uns was G`scheits in Bastheim machen - einen Treffpunkt für alle !" und "Unsere Dörfer müssen lebenswert bleiben !"

Bei der Vorstellungsrunde der neu gebildeten Projektgruppe zum Aufbau eines Dorfladens in Bastheim zeigten sich unterschiedliche Motivationen, die die Bürger zum Engagement veranlasst haben. Allen war eines gemein: Der Wille, zusammen an einem Strang zu ziehen, um den Einwohnern im Besengau wieder eine Nahversorgung bieten zu können. Wichtig dabei ist auch der Treffpunkt für jung und alt.

Gruppe spontan gebildet

22 Personen umfasst die Projektgruppe, die sich spontan nach der Informationsveranstaltung vor einigen Tagen gefunden hatte. Sie kommen aus fast allen Ortsteilen. Fachmännisch begleitet wurde das Team - bedingt durch die Faschingsferien konnten nicht alle an diesem Auftakttreffen teilnehmen - wiederum von Betriebswirt Volker Hahn aus Seßlach. Er steht mit seinem Institut für Nahversorgungs Services der Gruppe mit Rat und Tat zur Seite. "Ich werde den Laden nicht betreiben. Ich werde Sie auf dem Weg dahin moderieren und mithelfen, dass Sie die Fehler, die wir vor elf Jahren bei der Gründung unseres Dorfladens in Heilgersdorf gemacht haben, nicht wiederholen !", stellte er fest. Eindringlich wies er darauf hin, dass ein Dorfladen vom Engagement der Bürger und von der Freundlichkeit und der Diskretion seines Personals lebt.

Zunächst sollen Meinungen, Einkaufsgewohnheiten und Wünsche nach einer dauerhaften Nahversorgung mit Treffpunkt im Besengau ergründet werden, und zwar per Umfrage. Zwei Stunden lang brütete die Gruppe über Inhalt und Gestaltung des Fragebogens. Er wird an alle Haushaltungen in der Großgemeinde verteilt, aber auch im Rathaus ausliegen. Zudem kann er auf der homepage der Gemeinde unter www.bastheim.de heruntergeladen werden.

Erhebungsbogen bis 30. März ausfüllen

Großen Wert legen die Teammitglieder darauf, dass möglichst viele Besengauer an der Fragebogenaktion teilnehmen. Denn nur so könne man erfahren, wie groß das Interesse an einem Dorfladen ist und wo Schwerpunkte des Warensortiments liegen sollen. Daher bitten sie alle Einwohner mitzumachen und den Fragebogen bis zum 30. März auszufüllen und im Rathaus einzuwerfen. In den Ortsteilen können die Fragebögen auch unmittelbar beim jeweiligen Ortssprecher/Ortsbeauftragten abgegeben werden - natürlich, wer möchte, auch in anonymisierter Form durch Einwurf im Umschlag.

Die Bögen enthalten Fragen zum Einkaufsverhalten, zum gewünschten Warenangebot in einem Dorfladen, aber auch zum Interesse , aktiv am Aufbau des Ladens mitzuwirken und zu einem etwaigen finanziellen Engagement. Der Erwerb von Anteilen sorgt dafür, dass das Projekt "Dorfladen" überhaupt erst an den Start gehen kann. Wenn viele Bürger das Vorhaben gut heißen und sich finanziell daran beteiligen, wäre man breit aufgestellt und der Grundstein für einen erfolgreichen Start gelegt. Die Gruppenmitglieder selbst gehen mit großem Engagement und vielen guten Ideen voller Optimismus ans Werk.

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