AUB

Mit dem Zebralook auf Erfolgskurs

Wollen weiter expandieren: Sarah Voigtländer und Ronny Somieski, die vor drei Jahren mit „Wild Fire“ ein Erfrischungsgetränk auf den Markt gebracht haben, das irgendwo zwischen Softdrink und Energy-Getränk angesiedelt ist und immer mehr Freunde findet.
Wollen weiter expandieren: Sarah Voigtländer und Ronny Somieski, die vor drei Jahren mit „Wild Fire“ ein Erfrischungsgetränk auf den Markt gebracht haben, das irgendwo zwischen Softdrink und Energy-Getränk angesiedelt ist und immer mehr Freunde findet. Foto: Alfred Kordwig

Die Geschäftsidee der beiden Jungunternehmer war klar definiert: Ein alkoholfreies Getränk mit neuartiger Zusammensetzung und aufregendem Geschmack erfinden und damit den Absatzmarkt von Erfrischungsgetränkern so richtig aufmischen.

Über drei Jahre ist es jetzt her, dass Ronny Somieski und Sarah Voigtländer die ersten 0,33-Liter-Fläschchen von ihrem „Wild Fire“ abfüllen ließen. Und die ersten Gehversuche auf dem hart umkämpften Markt von Erfrischungsgetränken waren wirklich hart, wie sich der 31-jährige Wirtschaftsinformatiker, der bis vor wenigen Jahren in Aub lebte, und die 27-jährige gelernte Großhandelskauffrau an die nicht immer einfache Anfangszeit als Unternehmer zurückerinnern.

„Wir fingen ja quasi bei null an“, so Ronny Somieski. Damit meint er die ersten zwei Paletten mit 80 Kisten „Wild-Fire“, die vor etwas mehr als drei Jahren den Brauereihof verließen und die es nun zu vermarkten galt. „Das war damals noch richtiges Klinkenputzen,“ erinnert sich Sarah Voigtländer. „Lange Zeit waren wir ausschließlich mit der Vermarktung unseres neuen Produktes beschäftigt.“

Die Suche nach Abnehmern für die „Fläschchen mit dem Zebralook“ ist auch heute noch wichtiger Bestandteil des Tagesgeschäfts. Mittlerweile unterstützen einige freie Handelsunternehmer das Unternehmer-Duo. Es gibt aber auch schon eine ganze Reihe von Kunden, die „Wild Fire“ in regelmäßigen Abständen nachordern, weil sich das Getränk etabliert hat, sei es in Kneipen im Großraum München, einigen anderen deutschen Großstädten und immer mehr Privathaushalten. Auch bei Edeka in Süddeutschland steht „Wild Fire“ schon seit geraumer Zeit in den Regalen. „Momentan verhandeln wir mit weiteren Lebensmittelketten über die Aufnahme des Getränks in ihre Angebotspalette“, erzählt der Wahl-Münchner Ronny Somieski beim Weihnachtsbesuch in seinem früheren Wohnort Aub. Zudem stehe ein Umfirmierung des Unternehmens an. „Im Januar 2012 wird aus der Somron GbR die Wild Fire Getränke GmbH“, so der Jungunternehmer nicht ohne Stolz.

Wie viele Flaschen „Wild Fire“ sie 2011 verkauft haben, das wollen Ronny Somieski und Sarah Voigtländer mit Verweis auf die Konkurrenz nicht verraten. Immerhin kommt der Hinweis, „dass wir 2011 vier mal so viele Wild-Fire-Kisten verkauft haben als noch im Jahr zuvor.“

Und 2012 sollen es noch mehr werden. Vor allem im Ausland wollen Somieski und Voigtländer weiter die Fühler ausstrecken, nachdem „Wild Fire“ in Österreich und der Schweiz bereits verkauft wird. Möglicherweise spielt bei ihren Überlegungen jetzt Skandinavien eine herausragende Rolle. „Neulich haben wir über unseren Online-Shop einen Kasten nach Schweden verlauft“, erzählt Sarah Voigtländer. „Und das, obwohl Porto und Versand genauso viel gekostet haben wie die Kiste Wild Fire.“

In Österreich und der Schweiz Fuß gefasst

Hauptbestandteile von „Wild Fire“ sind neben Wasser und Zucker 25 Prozent Apfelsaftkonzentrat mit entsprechendem Vitamin-C-Gehalt. Außerdem ist dem Getränk Koffein zugesetzt. Hergestellt wird es von der Privatbrauerei Schweiger in Markt Schwaben. Hauptbezieher des alkoholfreien Getränks sind Kneipen und Gaststätten im Münchner Raum und einigen weiteren deutschen Großstädten, darunter Köln, Hannover oder Berlin, sowie zahlreiche Privatabnehmer. Europaweit wird „Wild Fire“, dass in 0,33-Liter-Flaschen abgefüllt und im Six-Pack oder Kasten mit 24 Flachen angeboten wird, über einen eigenen Online-Shop vertrieben. Fuß gefasst haben Ronny Somieski und Sarah Voigtländer mittlerweile in Österreich und der Schweiz, weitere Aktivitätern im Ausland sind geplant.

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