BAD KÖNIGSHOFEN

Mobilfunkmast: Standort höchst bedenklich

Zu „Bürger wehren sich gegen Mobilfunkanlage“ vom 27.11.2017, „Krankenhaus weicht, Finanzamt kommt“ vom 4.12.2017 und „Altes Krankenhaus nach Entbuschungs-Aktion wieder sichtbar“ vom 9.12.2017.

Selbst wenn der Mobilfunkbetreiber Telekom alle anderen vonseiten der Stadt angedachten Standortmöglichkeiten als unbrauchbar verworfen hat, so ist dennoch unbestrittene Tatsache, dass auch der Platz auf dem Dach des Alten- und Pflegeheimes ganz klar vonseiten der Stadt vorgeschlagen wurde. Und genau hier sehe ich sowohl Bürgermeister als auch Stadträte sehr wohl in der Verantwortung: Der Ausbau von schnellerem und flächendeckendem mobilem Internet und die Schaffung neuer Arbeitsplätze auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses rechtfertigt nicht, das Wohl und die Gesundheit der Bürger zu gefährden, indem sie in ihrer Funktion als gewählte Vertreter dieser Stadt mit ihrem höchst bedenklichen, wenn nicht gar riskanten Vorschlag zulassen, dass ein Mobilfunkmast inmitten eines dicht besiedelten Wohngebietes angebracht wird. Andernorts wehren sich Bürgermeister gegen derartige Vorhaben, wie der dortigen Lokalpresse zu entnehmen ist.

Eigenartigerweise dürfen im Altstadtgebiet keine Photovoltaik-Anlagen installiert werden. Ein solch umstrittener Mast wird allerdings widerstandslos toleriert.

Es ist übrigens in keinster Weise klar, dass die ganze Angelegenheit in „trockenen Tüchern“ ist, wie es vonseiten der Stadt immer behauptet wird. Unseres Wissens nach ist hier noch lange nicht das letzte Wort gesprochen.

Wir möchten uns auf diesem Weg bei Allen bedanken, die mit ihrer Unterschrift Solidarität und Weitblick bewiesen haben und es auch weiterhin tun.

Barbara Seufert-Sell, 97631 Bad Königshofen

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