Mellrichstadt

Mobilitätskonzept: Was bewegt Mellrichstadt?

Studenten der Hochschule für Technik in Stuttgart hatten bei einer Umfrage in Mellrichstadt ausgelotet, was sich die Bürger in puncto Mobilität von morgen wünschen. Die Präsentation zur Frage „Welche Auswirkungen hat die Einführung des autonomen Fahrens auf Mellrichstadt und Umgebung?“ erfolgt am 5. Juli in der Markthalle.
Studenten der Hochschule für Technik in Stuttgart hatten bei einer Umfrage in Mellrichstadt ausgelotet, was sich die Bürger in puncto Mobilität von morgen wünschen. Die Präsentation zur Frage „Welche Auswirkungen hat die Einführung des autonomen Fahrens auf Mellrichstadt und Umgebung?“ erfolgt am 5. Juli in der Markthalle. Foto: Georg Stock

„Sehr gut herausgearbeitet und verständlich aufbereitet“, macht Thomas Dietz schon einmal neugierig. „Mit überraschenden Antworten und positiven Reaktionen aus der Bevölkerung“, ergänzt Thomas Erhard. Das Konzeptpapier „Mobilität von morgen für Mellrichstadt“ haben die Freien Wähler angestrengt. Ausführende sind 19 Studenten der Hochschule für Technik Stuttgart, die an drei Tagen vor Ort zu Entwicklungspotenzialen  für Mellrichstadt und Umgebung recherchiert hatten.

Thomas Dietz und Thomas Erhard waren vor einigen Tagen auf Einladung von Professor Lutz Gaspers, der sich an der Stuttgarter Hochschule intensiv  mit den Themen Mobilität und Verkehr beschäftigt,  zu Gast bei der internen Erst-Vorstellung dieser wissenschaftlichen Arbeit. Das Ergebnis daraus wird nun am Freitag, 5. Juli, bei der Präsentation in Mellrichstadt der Öffentlichkeit publik gemacht. Beginn wird um 16 Uhr in der Markthalle sein.

Mobilität von morgen geht alle an

Die Präsentation zur Frage „Welche Auswirkungen hat die Einführung des autonomen Fahrens auf Mellrichstadt und Umgebung?“ werde, so versichern die Dietz und Erhard, gänzlich „Parteien-neutral“  gehalten. Schließlich geht der Blick auf die „Mobilität von morgen“ alle an.  Nicht zuletzt erwächst daraus die Erkenntnis, dass gute Mobilitätsangebote die Provinz beleben und so reelle Chancen bieten, die Infrastruktur in der Region zu stärken.

Die Präsentation selbst ist nach Worten von Thomas Erhard untergliedert: Eine Studentengruppe stellt die Grundlagen für das autonome Fahren und die künftige Entwicklung dar. Die andere Gruppe beleuchtet anhand der Befragungs-Ergebnisse die Vorteile wie auch die Schwierigkeiten, die sich mit dem autonomen Fahren auf das Einkaufs- oder Freizeitverhalten ergeben. Das schließt natürlich ebenso den Berufs- wie auch Schulverkehr bis hin zum Wandel des öffentlichen Nahverkehrs ein.

Grundlagen jetzt schaffen

Ein Konzept für die Mobilität von morgen schon heute zu entwickeln, das gerade im ländlichen Raum den Individualverkehr und den öffentlichen Nahverkehr sinnvoll verbindet, ist nach Ansicht der Freien Wähler aktuell gefragt.  Jetzt müssten die Grundlagen geschaffen werden, um zu gegebener Zeit beim Mobilitäts-Wandel auf staatliche Fördermittel zugreifen zu können. „Wir  müssen das tun“, fordert Thomas Erhard und gibt zu bedenken, dass man in anderen Regionen bereits weiter fortgeschritten sei beim Thema autonomes Fahren.

Die öffentliche Präsentation ab 16 Uhr in der Markthalle lässt genügend Zeit zur Diskussion. Die Rückfahrt der Studenten nach Stuttgart ist am Freitag um 20 Uhr vorgesehen.

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