BAD KÖNIGSHOFEN

Musik beim Alten Schweden: einfach, aber gut

Profis, Amateure, Musikbegeisterte und zahlreiche Musikrichtungen weiter hat der “Alter Schwede“ wieder Kultstatus erreicht, den er im letzten Jahr zur Winterpause kurzzeitig abgelegt hat. Die neue Saison von handgemachter Musik ist eröffnet und kann musikalisch in die nächste Runde gehen. FOTO Thomas Hälker
Profis, Amateure, Musikbegeisterte und zahlreiche Musikrichtungen weiter hat der “Alter Schwede“ wieder Kultstatus erreicht, den er im letzten Jahr zur Winterpause kurzzeitig abgelegt hat. Die neue Saison von handgemachter Musik ist eröffnet und kann musikalisch in die nächste Runde gehen. FOTO Thomas Hälker

Ein Selbstläufer! Eine Kult-Veranstaltung! Nicht mehr wegzudenken aus dem kulturellen Leben der Stadt!
Diese Aussagen werden immer wieder mit dem „Alten Schweden“ im historischen Weinkeller des Schlundhauses in Bad Königshofen in Verbindung gebracht.
Nun sind die Jamer wieder in die neue Saison gestartet. Und am ersten Abend – wie sollte es anders sein – war der Musik-Keller wieder proppenvoll.

Dort, wo schon die alten Schweden ihre Gelage abhielten, hieß es wieder Instrumente raus und loslegen. Handgemachte Musik ohne Zwänge, wer will, kann spielen. Musikrichtung egal, Hauptsache es gefällt.

Das Konzept geht immer wieder auf und sorgt für neue und altbekannte Musiker. Fehlen dürfen vor allem nicht die Lokalmatadoren Frank Selzam, Andreas Bördlein und Joshie Schneider mit ihrer Band Landleben. Sie präsentieren Blues in seiner Urform, gemischt mit fränkischer Mundart. Das ist der typische Landleben-Sound, so sind die drei bei ihren Fans beliebt. Und deswegen kommen die Leute auch vorbei. Authentische Musik, einfach, schlicht aber gut.

Bis aus Nürnberg reisen mittlerweile die Musiker an, um gemeinsam mit ihren Freunden eine Jam-Session aufzuziehen. Georg Seger beispielsweise, gab im besten Nürnberger Dialekt mit seiner Gitarre den echten Franken-Blues wieder und unterstützte Andrea Wölfel-Selzam bei ihrem Auftritt. Unterstützung bekamen die Band „Landleben“ an diesem Abend von zahlreichen Musikern, wie Christoph Jessberger, der auf seinem Instrument das Spektakel unterstützte.

2008 war es, als sich die Musiker erstmals trafen und sich einen vollen Keller wünschten. Dieser Wunsch wurde von Anfang an erfüllt; auch der, dass die Ära um den „Alten Schweden“ lange anhält, ist in Erfüllung gegangen. Die akustische Musik steht nach wie vor im Vordergrund, ohne großen technischen Aufwand, einfach unplugged. Kleiner Raum, Club-Atmosphäre und dann Musik machen – das gefällt den Musikern; sich zusammensetzen, plaudern und dabei Musik hören – das gefällt dem Publikum.

Frank Selzam und Frank Helmerich, die die Veranstaltung „Alter Schwede“ mit organisiert hatten, waren wieder begeistert vom Auftakt-Konzert in diesem Jahr. „Mitmachen kann jeder, der ein Instrument halten kann und mit seiner Stimme keine Massenpanik verursacht“, so die Macher des Musikevents. Der Kult-Status ist garantiert und die Resonanz zeigt, dass man auch mit wenig Technik Musikveranstaltungen auf die Beine stellen kann, vor allem dann, wenn das Ambiente wie im historischen Keller des Schlundhauses passt und eine authentische Kulisse hergibt.

Die Bad Königshöfer Musikszene hat einiges an Talenten aufzuweisen, das war beim„Alten Schweden“ wieder zu sehen und zu hören.

Profis, Amateure, Musikbegeisterte: Bei der Veranstaltung „Alter Schwede“ kommt jeder auf seine Kosten. Zum Auftakt in die neue Saison war der Schlundhaus-Keller wieder proppenvoll.
Profis, Amateure, Musikbegeisterte: Bei der Veranstaltung „Alter Schwede“ kommt jeder auf seine Kosten. Zum Auftakt in die neue Saison war der Schlundhaus-Keller wieder proppenvoll. Foto: Thomas Hälker

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