Heustreu

Musik- und Heimatverein Heustreu zwischen Capitol und Konzert

Zu Besuch bei Freunden: Das Blasorchester aus Heustreu war in den Herbstferien zum Musizieren in den USA. Und natürlich auch zum Sightseeing in der Hauptstadt Washington.
Zu Besuch bei Freunden: Das Blasorchester aus Heustreu war in den Herbstferien zum Musizieren in den USA. Und natürlich auch zum Sightseeing in der Hauptstadt Washington. Foto: Lorenz Manger

Das Blasorchester aus Heustreu, kurz BoaH genannt, unterhält seit 2008 freundschaftliche Beziehungen mit dem Ensemble der Bishop Ireton Highschool aus Alexandria. Nachdem die Amerikaner zuletzt an Ostern Heustreu und die Rhön besucht hatten, starteten die Heustreuer Musiker in den Herbstferien den zweiten Gegenbesuch nach 2009 in die Stadt bei Washington DC. "Wir haben uns schon lange auf den Besuch bei unseren amerikanischen Freunden gefreut und fleißig geprobt", sagte Lorenz Manger, Vorsitzender des Musik- und Heimatvereins. 

Ein logistischer Kraftakt

Nicht weniger als 41 Musiker aus Heustreu hatten sich zum Flug in die USA angemeldet. Ein logistischer Kraftakt für den Musikverein, allein schon für die Fahrt zum Flughafen musste ein Reisebus gechartert werden, in den auch noch die Instrumente passen mussten. Deshalb wurde das Blasorchester nach der Ankunft in Washington auch gleich mit zwei Reisebussen abgeholt. Um die Reise mit den vielen Musikern finanziell realisieren zu können, hatte der Musikverein Heustreu sogar ein Crowdfunding bei der Volksbank Raiffeisenbank ins Leben gerufen.

Die Unterbringung in Alexandria wie in Heustreu erfolgt stets in Gastfamilien. Das fördert den Zusammenhalt, daraus entstehen auch nachhaltig Freundschaften. Von den Willkommenspartys und den gemeinsamen Proben mal ganz abgesehen. Im Herbst hatten die Heustreuer zudem viel Spaß, waren sie doch über Halloween in den Staaten gewesen.

Medley der "Neuen Deutschen Welle" und den Frankenliedmarsch gespielt

Allein ums Feiern ging es bei dem Besuch aber nicht. Hochkarätig sind die gemeinsamen Konzerte mit dem Bishop Ireton Symphonic Wind Ensemble in Heustreu in der Vergangenheit gewesen, und hochkarätig sollte es auch diesmal bei den beiden Konzerten in den USA zugehen. Das Blasorchester aus Heustreu hatte unter anderem die legendäre Melodie aus dem Film "Pirates of the Caribbean" einstudiert. Gemeinsam mit dem amerikanischen Ensemble spielte BoaH, das wie immer von Stefan Klein einstudiert wurde, neben Melodien aus den Filmen "The Avengers", "Moments for Morricone" und einem Medley der "Neuen Deutschen Welle" noch den Frankenliedmarsch. Die letzteren beiden sind zugegebenermaßen in Amerika nicht allzu oft zu hören, was der Begeisterung des Publikums aber keinen Abbruch tat.

Neben Proben und Konzerten gab es bei den Ausflügen unter anderem zum Weißen Haus in Washington und in den Nationalpark "Great Falls" weitere Gelegenheiten, sich kennenzulernen. Damit Freundschaften über die Musik hinaus entstehen und dazu führen, dass die amerikanischen Musiker bald wieder in die Rhön kommen.

Bei ihren Reisen in die Vereinigten Staaten vertrauen die Verantwortlichen des Musik- und Heimatvereins Heustreu auf die fachkundige Unterstützung des Reisebüros Schreiber im Alten Molkereiweg. Schon seit Jahren organisiert es die Besuche der Musiker in den USA. Um dies auch in Zukunft möglich zu machen, hat das Reisebüro nun 500 Euro an den Musikverein gespendet. Schließlich soll, wie der Vorsitzende des Musik- und Heimatvereins, Lorenz Manger, mit Fingerzeig auf Washington klar macht, die Reise im Herbst zu den Musikfreunden in Amerika nicht die Letzte gewesen sein. Die Spende des Reisebüros überreichten Theresia Braungart-Zink (links) und Tanja Wehner-Albert.
Bei ihren Reisen in die Vereinigten Staaten vertrauen die Verantwortlichen des Musik- und Heimatvereins Heustreu auf die fachkundige Unterstützung des Reisebüros Schreiber im Alten Molkereiweg. Schon seit Jahren organisiert es die Besuche der Musiker in den USA. Um dies auch in Zukunft möglich zu machen, hat das Reisebüro nun 500 Euro an den Musikverein gespendet. Schließlich soll, wie der Vorsitzende des Musik- und Heimatvereins, Lorenz Manger, mit Fingerzeig auf Washington klar macht, die Reise im Herbst zu den Musikfreunden in Amerika nicht die Letzte gewesen sein. Die Spende des Reisebüros überreichten Theresia Braungart-Zink (links) und Tanja Wehner-Albert. Foto: Stefan Kritzer

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