IRMELSHAUSEN

Mut durch Gospelmusik am Volkstrauertag

Am Volkstrauertag bereicherte der Gospelchor „Voice of Glory“ mit seinem überwältigenden Gesang. Das getragene Liedgut in englischer und deutscher Sprache handelte von Trauer und Verzweiflung, von Angst und Mut bis hin zum Leben in einer bunten Welt.
Am Volkstrauertag bereicherte der Gospelchor „Voice of Glory“ mit seinem überwältigenden Gesang. Das getragene Liedgut in englischer und deutscher Sprache handelte von Trauer und Verzweiflung, von Angst und Mut bis hin zum Leben in einer bunten Welt. Foto: FOTO claudia müller

(cs) Viele Anhänger von Gospelmusik haben am Volkstrauertag den Weg in die evangelische Kirche im Milzgrund gefunden, um den herrlichen Klängen der Gospelmusik zu lauschen. Der Chor „Voice of Glory“ aus Oberlauringen sang in der Jakobuskirche in Irmelshausen aus seinem reichen Repertoire.

Pfarrerin Beate Hofmann-Landgraf war überwältigt vom Gesang und von der hohen Zahl der Gäste. Chorleiterin Michaela Lynes dirigierte die etwa 30 Frauen und Männer im Altarraum des Gotteshauses. Das getragene Liedgut handelte von Trauer, Liebe, Glaube, Mut und Hoffnung. Michaela Lynes erzählte zwischen dem Gesang vom Inhalt der Lieder, die in englisch und auch deutsch gesungen wurden.

Trauer sei etwas, worüber die Menschen nicht gerne reden. Trauer tue weh, aber Gott trage diese Trauer und gebe Hoffnung auf ein Wiedersehen, so Lynes. Jeder Mensch erfahre Trauer. In der Bibel gebe es Worte, die Trauer ausdrücken und Trost schenken, so die Liedtexte.

Weiter erklärte die Chorleiterin: „Wenn man trauert scheint das Leben wüst und leer, die Seele lechzt nach Liebe, Trost und Geborgenheit.“ Durch den Lobgesang werde den Menschen Mut durch Gott gegeben. „Wenn die Trauer noch da ist, aber nicht mehr so schwer wiegt, wird die Welt um uns herum wieder bunter. Durch das Grau hindurch sehen wir blühende Blumen.“

„Der Gesang ist Freude, die aus dem Herzen kommt.“

Michaela Lynes, Chorleiterin

Sie erklärte, dass der Chor nach dem Gesang hinterfrage, was er den Menschen gebracht habe. „Und das ist Freude, die aus dem Herzen kommt“, so Lynes. Beim Klang der Musik und der Lieder fühle man sich geborgen, aufgehoben. „Wenn es mir selbst schlecht geht und ich müde bin, helfen mir diese Lieder“, gestand Michaela Lynes.

Pfarrerin Beate Hofmann-Landgraf konnte den Worten der Chorleiterin nur zustimmen. Auch sie gab an, dass die Stimmen und die Lieder die Kirche erfüllt hätten und ihr Herz berührt haben.

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