Unsleben

NES-Allianz klagt über Bürokratismus bei Zuschussanträgen

Jede Menge Informationen gab es für die Bürgermeister und Gemeindevertreter bei der jüngsten Zusammenkunft der Lenkungsgruppe der NES-Allianz. Unter anderem wurde den Teilnehmern in der Dorfscheuer von Unsleben ein erweitertes Förderprogramm zur Innenentwicklung vorgestellt - das jedoch ein geteiltes Echo hervorrief.

Michael Kuhn vom Amt für ländliche Entwicklung informierte dazu über neue Finanzierungsrichtlinien bei Projekten zur Entwicklung der Kommunen. Danach gibt es jetzt pro Gemeindeallianz einen Topf von 100 000 Euro, der für Vorhaben außerhalb von Sanierungsgebieten verwendet werden kann. Die Teilnehmer waren jedoch wenig begeistert vom bürokratischen Aufwand, der geleistet werden müsse, um an einen Zuschuss zu gelangen. Münnerstadts Oberhaupt Helmut Blank beteuerte, dass das Verfahren für die Verwaltungen nicht mehr zumutbar sei und dass die Förderprogramme inzwischen so unübersichtlich seien, "dass ich mich nicht mehr auskenne". Georg Straub nahm daran Anstoß, dass das Fördervolumen trotz unterschiedlicher Größen der Allianzen für alle gleich hoch ist. "Da muss noch einmal darüber gesprochen werden", schloss er.

Allianzmanager Johannes Wolf leitete dann über zum nächsten Thema. Für die Initiative "Sehenswerte Orte" seien insgesamt in den Gemeinden 150 Vorschläge eingegangen. Jetzt stelle sich die Frage, wie diese Orte publiziert werden können, wozu er Thorn Plöger, Geschäftsführer der Rhön GmbH, eingeladen hatte. Der stellte Möglichkeiten zur Zusammenarbeit vor und wie diese vorgeschlagenen Orte mit den touristischen Internetseiten der Rhön GmbH verknüpft werden könnten. Dabei verwies er unter anderem auf eine  Internetdatenbank der Rhön GmbH für unterschiedliche touristische Objekte, die auch für die NES-Allianz interessant sein könnten.  

Ein Erfolg sei das gemeinsame Ferienprogramm, fuhr Wolf fort. Das Angebot soll weiter ausgeweitet werden und umfasst eine Vielzahl unterschiedlichster Freizeitaktionen. Die Anmeldungen laufen in erster Linie online.

Außerdem ist jetzt eine Homepage der NES-Allianz fertiggestellt, auf der die Aktivitäten des Bündnisses aufgeführt sind.  

Im weiteren Verlauf informierte Wolf über Wohngemeinschaften für pflegebedürftige Menschen und Senioren. Dabei gibt es für Projekte einen einmaligen Zuschuss von bis zu 40 000 Euro. Zahlreiche weitere Themen kamen außerdem zur Sprache wie ein Projekt der Uni Würzburg, die eine Kommune sucht, die die körperliche Bewegung der Bevölkerung fördern möchte.

Schließlich stellte sich noch Ökomodellregion-Managerin Corinna Ullrich vor. Sie wies auf einige Schwerpunkte ihrer Arbeit hin und sah ebenfalls Möglichkeiten zur Zusammenarbeit.

       

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