Ostheim

Närrisch-bunte Gaudi beim UFO-Umzug

Uhste Helau! Beste Stimmung war beim UFO-Faschingsumzug 2020 am Samstagnachmittag garantiert! Foto: Eva Wienröder

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UFO-Umzug

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Faschingsumzüge mit dröhnenden Discowägen und reichlich Alkohol? Nicht in Ostheim. Dass es auch anders geht, man einfach nur fröhlich sein und entspannt Spaß haben kann, das zeigte sich wieder beim Umzug der Uhstemer Fosenöchter (UFO) am Samstag. Der Gaudiwurm hat sich in den letzten Jahren als familienfreundlich etabliert und erfreute so abermals die Besucher – von den ganz Kleinen bis hin zu den Senioren.

Petrus meinte es gut mit den Faschingsfreunden! Die Ostheimer hatten es am Sonnabend noch ideal erwischt mit milden Temperaturen, etwas Sonnenschein und vor allem ohne den von den Meteorologen prognostizierten Sturm und Regen. Und das ließ auch die Feierfreudigen aus Ostheim und Umgebung nur so in die Innenstadt eilen. Von der "Münz" (Sparkasse) bis hinauf zur "Erholung" säumten unzählige gut gelaunte Besucher aller Altersgruppen und insbesondere Familien mit Kindern beidseitig die Marktstraße. Die Zugteilnehmer hatten zwar mit jeder Menge Popcorn, Bonbons, Lollys und anderen Süßigkeiten vorgesorgt, um diese an den Nachwuchs zu verteilen. Sie kamen aber kaum nach, denn die Kids – und auch so manche Erwachsene – strömten von allen Seiten herbei.

Der Kapitän im Rathaus feierte mit

Auch die Stadtobersten warfen vom Rathausbalkon Naschereien in die jubelnde Menge. Für Ulrich Waldsachs war es der letzte Faschingsumzug in seinem Amt als erster Bürgermeister. Er genoss als Kapitän an Bord noch einmal sichtlich das fröhliche Geschehen im Herzen der Ostheimer Altstadt und strahlte mit den Jecken um die Wette.

Das sind ja Aussichten: Bürgermeisterkandidat Steffen Malzer am Marterpfahl der TSV-Indianer. Foto: Eva Wienröder

Wie in den Vorjahren schon, dominierten auch heuer die Fußgruppen, daneben waren etwa ein Dutzend Wägen am Geschehen beteiligt. Die "Faschingsfreunde Rhön" hatten mit ihrem Wagen die Misere der Landwirte thematisiert, aber ansonsten blieb das große politische Geschehen beim Umzug außen vor. Lokalkolorit war lediglich bei den TSV-Indianern angesagt. Bei ihnen prangerte ein Abbild von Steffen Malzer am Marterpfahl. Auf was muss sich der Bürgermeisterkandidat da bei den Sportfreunden gefasst machen? Malzer (im Wolfskostüm) nahm es mit Humor. Nach der Friedenspfeife und reichlich Feuerwasser wird sicherlich alles gut werden.

Gruppen aus Stooge waren die Hingucker

Ansonsten stand der Spaß an der Freude beim Umzug im Vordergrund. Neben organisierten Gruppen von Vereinen gehörten dazu auch Freundeskreise oder Familiengruppen. Stark vertreten waren wie eh und je die Stockheimer. Die Candy-Bar, die großzügig Süßes an Groß und Klein ausgab, oder die Vogelscheuchen und Glückspilze – die Abordnungen aus "Stooge" waren einfach wieder richtige Hingucker!

King forever! Die Faschingsfans aus Sondheim/ Rhön zogen mit einer megagroßen Elvis-Figur durch Ostheim. Foto: Eva Wienröder

Nicht fehlen durften beim Gaudiwurm die Faschingsclubs aus der Nachbarschaft. So waren die Narren aus Mellrichstadt, Sondheim/Grabfeld, Stetten, Sondheim/Rhön, Fladungen und Oberfladungen mit Wägen und Fußgruppen vertreten, um den UFO-Regenten Michael und Kristina (Seifert) ihre Aufwartung zu machen.

Zuschauer mit tollen Kostümideen

Sehenswert waren auch die Zaungäste. Die hatten sich mit ihren mitunter ausgefallenen Kostümierungen mächtig ins Zeug gelegt und sorgten so mit für ein kunterbuntes Bild.

Die "Faschingsfreunde Rhön" hatten sich die Misere der Landwirte zum Thema gemacht. Foto: Eva Wienröder

Nach knapp einer Stunde war der von der Stadtkapelle angeführte Narrentross durch die Stadt gezogen. Während sich die Faschingsfreunde aus nah und fern nach und nach zum Weiterfeiern in die Gaststätten oder in den UFO-Saal begaben, waren auch schon die fleißigen Aufräum- und Reinigungstrupps in der Innenstadt im Einsatz.

Die Schöne und das Biest – gesehen beim UFO-Umzug in Ostheim. Foto: Eva Wienröder
Die Umzugsbesucher hatten sich mit originellen Kostümierungen auch mächtig ins Zeug gelegt. Foto: Eva Wienröder
Wie gewohnt führte die Ostheimer Stadtkapelle den Narrentross an. Foto: Eva Wienröder

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