Herbstadt

Nein zu Schweinestall zwischen zwei Wohngebieten

Die Gemeinde Herbstadt legt Widerspruch gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Würzburg ein, das einem Landwirt mit seinem Antrag auf Bauvorbescheid Recht gegeben hat.
Auf diesem Acker nahe am Wohngebiet 'An der Völlburg', will ein Landwirt aus Herbstadt einen Schweinestall errichten.
Auf diesem Acker nahe am Wohngebiet "An der Völlburg", will ein Landwirt aus Herbstadt einen Schweinestall errichten. Foto: Michael Petzold

Das Landratsamt Bad Neustadt hatte den Antrag auf Vorbescheid eines Landwirts aus Herbstadt abgelehnt, der auf einem Acker zwischen den Wohngebieten "An der Völlburg" und "Am Heuweg" einen Zuchtsau-Betrieb mit 70 Tieren, Ferkeln und Güllegrube bauen will. Der Landwirt hatte daraufhin das Verwaltungsgericht in Würzburg angerufen, das ihm Recht gegeben hat. Dagegen wiederum will jetzt die Gemeinde vor die Schranken des Verwaltungsgerichtshofes in München ziehen.

Das Landratsamt selbst kann nicht tätig werden, weil die Landesanwaltschaft es abgelehnt hat, zu klagen. "Dort sieht man kein öffentliches Interesse", sagt Regierungsdirektor Manfred Endres vom Landratsamt, kündigt aber auch gleichzeitig an, dass man die Gemeinde unterstützen werde. Ob es überhaupt zur Verhandlung kommen wird, ist allerdings noch nicht klar. Das wird vom VGH erst noch geprüft. Bürgermeister Georg Rath betonte gegenüber dieser Redaktion, dass man alles tun werde, um den Bau des Schweinestalls zu verhindern.      

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