Brendlorenzen

Neue Wohnanlage in Brendlorenzen nimmt Formen an

Wohnanlage statt griechischem Restaurant auf dem ehemaligen Karmeliterhof. Der Neubau in Brendlorenzen geht zügig voran. Bis der Fußgängerweg fertig ist, dauert es noch.
Wo früher der Karmeliterhof stand, nimmt die neue Wohnanlage in Brendlorenzen immer mehr Formen an. Die Arbeiten für den öffentlichen Weg ziehen sich aber noch länger hin.  Foto: Christian Hüther

Aus alt mach neu in nicht einmal einem Jahr. Das trifft auf die Baustelle auf dem ehemaligen Karmeliterhof in der Hauptstraße von Brendlorenzen zu. Nach dem Abriss des alten Gebäudes Anfang des Jahres, in dem früher gekegelt, gefeiert und griechisch gegessen werden konnte, nimmt die Mehrfamilienwohnanlage mit zwölf Wohnungen, die von einem hessischen Investor realisiert wird, immer mehr Formen an.

Bis der geplante und bislang besonders bei Schulkindern und Einwohnern von Brendlorenzen beliebte Fußweg vom Alten Bahnweg kommend bis zur Ampel in der Hauptstraße fertiggestellt ist, wird es aber noch etwas länger dauern. Das Ziel sei das erste Halbjahr 2020, erklärte Michael Weiß, geschäftsleitender Beamter der Stadt Bad Neustadt, auf Nachfrage dieser Redaktion. Eine Vielzahl von Fragen in Sachen neu zu verlegender Leitungen oder Sicherungen sind demnach noch zu klären. Schwierigkeiten bereitet laut Weiß unter anderem auch eine sogenannte Kommunwand auf dem Grundstück. Dabei handelt es sich um eine Wand, die von mindestens zwei Gebäuden geteilt wird.

Neuer Weg führt links am Gebäude vorbei 

Wie Bürgermeister Bruno Altrichter in der jüngsten Bürgerversammlung von Brendlorenzen bekanntgab, will die Stadt die stehengebliebene Wand, auf der noch ein "Kunstwerk" aus dem ehemaligen griechischen Restaurant prangt, in einen ordnungsgemäßen Zustand versetzen. Entgegen der bisherigen Planung, muss die Stadt dann als Ausgleich den Weg um den Neubau nicht bezahlen. Dieser führt dann weiterhin über Privatgrund und wird vom Investor gebaut. Da er zwei rechtwinklige Kurven aufweist, ist er lediglich für Fußgänger vorgesehen. Radfahrer müssen schieben, um auch nicht Gefahr zu laufen, zu schnell auf die Hauptstraße zu fahren.

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