Gersfeld

Neugierige Besucher, schläfrige Wildkatzen

Gut besuchter Aktionstag des Biosphärenreservats zum Thema Wildkatze im Tierpark von Gersfeld. Warum waren die Katzen so faul?
Zwei Wildkatzen gab es beim Wildkatzentag des Biosphärenreservats in Gersfeld zu sehen. Foto: Martin Kremer

Wie viele Wildkatzen leben in der Rhön? Warum sind sie vom Aussterben bedroht, und was kann man tun, um sie zu schützen? Um diese Fragen drehte sich ein gut besuchter Aktionstag des Biosphärenreservats im Tierpark Gersfeld.

Mit unterschiedlichen Aktionen informierten Julia Djabalameli vom BUND-Fulda und Ranger Jan Knittel von der Hessischen Verwaltung des Biosphärenreservat Rhön über die Wildkatze – direkt vor dem Gehege im Gersfelder Tierpark, in dem derzeit zwei Wildkatzen leben. Bei schönstem Sonnenschein war der Park gut besucht, Hunderte interessierte Besucher kamen am Infostand vorbei.

Einige von ihnen hatten Glück und konnten die Wildkatzen in Aktion erleben, als sie von Djabalameli und Knittel gefüttert wurden. Einen Großteil der Zeit verschliefen die nachtaktiven Tiere zwar – aber immerhin gut sichtbar. Vor allem für kleine Besucher gab es währenddessen noch mehr zu entdecken. Zum Beispiel konnten sie Felle von Wild- und Hauskatze streicheln und die Unterschiede fühlen oder Quizfragen beantworten.

Riechen am Lockstab

Jan Knittel hatte außerdem einen der Lockstöcke dabei, die zwischen 2008 und 2014 bei einem  länderübergreifenden Wildkatzen-Monitoring verwendet worden waren. Hunderte mit Baldrian präparierte Lockstäbe – ein Duft, der die Katzen anzieht – wurden damals in der Rhön verteilt. Anhand der Haare, die die Tiere beim Reiben an den Stäben hinterlassen hatten, wurde die Population in der Rhön genetisch analysiert und auf rund 200 Tiere geschätzt.

Schlagworte

  • Gersfeld
  • Thomas Pfeuffer
  • Biosphärenreservat Rhön
  • Biosphärenreservate
  • Düfte
  • Geschichte
  • Glück
  • Tiere und Tierwelt
  • Wildkatzen
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!