Fladungen

Nichts Neues zum Thema Supermarkt in Fladungen

Verlassen liegt das ehemalige REWE-Gebäude am Ortseingang von Fladungen da. Der Stand der Dinge wurde im nichtöffentlichen Teil der Stadtratssitzung besprochen. Foto: Steffen Sauer

In Geduld mussten sich nicht zum ersten Mal die Zuhörer der Stadtratssitzung von Fladungen üben. Fast eine dreiviertel Stunde verging, ehe das Dutzend Wartender in den Sitzungsaal eingelassen wurde, in dem zuvor das Gremium hinter verschlossenen Türen getagt hatte.

Grund dafür war unter anderem die Beratung über das Farbkonzept in der Schule, wie Bürgermeisterin Agathe Heuser-Panten mit einer kurzen Entschuldigung an die Eintretenden  erklärte. Das Projekt stand dann auch gleich im öffentlichen Teil im Vordergrund.

Auftragsvergaben

So vergab das Gremium eine Reihe von Aufträgen für das Vorhaben. Unter anderem war die Anschaffung von Sportgeräten bei der Firma Sportco, Hagen, beschlossen worden. Schreinerarbeiten wurden an die Firma Markert, Gerolzhofen, Bodenbelagsarbeiten an die Firma Parkett Hofmann, Münnerstadt, sowie das Verlegen von Fliesen und Platten an die Firma Scheuerer, Gauaschach, vergeben worden. Außerdem wurde eine Prallwand bei der Firma SI Sport, Gummersbach, gekauft. Die Auftragssummen werden bei der nächsten Sitzung bekanntgegeben.

Thema Erdaushubdeponie vertagt

Einen Auftrag an das Ingenieurbüro Zehe, Bad Neustadt, hielt das Gremium noch einmal zurück. Bei dem Vorgang ging es um die Dokumentation der Rekultivierung der Erdaushubdeponie, auf die das Landratsamt drängt. Die Arbeiten des Büros sollten auf Stundenbasis abgerechnet werden. Mehreren Stadträten fiel jedoch auf, dass ein ähnlicher Auftrag schon vor mehreren Jahren erteilt worden sei, was nun die Verwaltung nachprüfen soll.

Über die Farbgebung für die Grundschule Fladungen diskutierte der Stadtrat im nichtöffentlichen Teil seiner Sitzung. Foto: Steffen Sauer

Nachdem die Mandatsträger grünes Licht für den Bau einer landwirtschaftlichen Halle in Heufurt gegeben hatten, gab die Bürgermeisterin bekannt, dass die Stadt wieder in den Genuss einer Stabilisierungshilfe kommt. Wie schon im Vorjahr erhält die Stadt 300 000 Euro, muss dazu aber ein Haushaltskonsolidierungskonzept vorlegen.

Geteiltes Echo auf Naschgarten-Pläne

Stefan Hippeli meldete sich schließlich zu Wort und berichtete von einem wenig positiven Feedback der Bevölkerung zum geplanten "Naschgarten" an der Stadtmauer und forderte ein Überdenken des Vorhabens. Die Bürgermeisterin gab dagegen bekannt, dass es sogar von einer außenstehenden Organisation Unterstützung für das Projekt geben soll. Außerdem beabsichtige die Stadt, ein Nachbargrundstück zu erwerben, damit das geplante Areal eine gefälligere Größe erhält.

Fred Goldbach erkundigte sich außerdem, ob es in Sachen Supermarkt-Ansiedlung Neuigkeiten gibt. Die Bürgermeisterin war jedoch zurückhaltend und gab im öffentlichen Teil der Sitzung lediglich bekannt, dass es noch keine gesicherte Zusage eines Discounters gebe, die Stadt aber schon beim Grundstückskauf in Vorleistung gegangen sei. Später, in einem weiteren nichtöffentlichen Teil, wolle sie weitere Informationen an die Stadträte liefern.      

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