Höchheim

Noch einmal Stabilisierungshilfe für Höchheim

Die Bürgerversammlungen in Höchheim (im Vordergrund) und in Rothausen (im Hintergrund) komplettieren die Veranstaltungen in allen vier Gemeindeteilen am Ende des fast abgelaufenen Jahres. Foto: Hanns Friedrich

Auch bei den Bürgerversammlungen in Höchheim und Rothausen präsentierte Bürgermeister Michael Hey zahlreiche Informationen. Höchheim ist mit 382 Einwohnern, davon 40 mit Nebenwohnsitz, der zweitgrößte Ort in der Gemeinde, Rothausen mit 155 Einwohnern, davon 17 mit Nebenwohnsitz, der kleinste Ort. Seit Oktober 2018 bis jetzt stehen in Höchheim drei Geburten vier Sterbefällen gegenüber, in Rothausen gab es keine Geburt und drei Sterbefälle.

Breitbandausbau ist entfallen

Der Einblick in den Haushaltsansatz 2019 zeigte, dass zu den Hauptausgaben aus dem Verwaltungshaushalt die Kosten für den sächlichen Verwaltungs- und Betriebsaufwand mit 780.347 Euro gehören, die Kreisumlage mit 488.385 Euro und die VG-Umlage mit 199.895 Euro. Die Investitionen aus dem Vermögenshaushalt, darunter die Entschlammung Badesee (180.000 Euro) und das Kanalkataster (180.000 Euro) wurden hauptsächlich durch Fördermittel und die Entnahme aus den Rücklagen finanziert. Der für 2019 eingeplante Breitbandausbau konnte nicht durchgeführt werden, die Kosten entfallen. Erneut, und damit zum sechsten Mal, hat die Gemeinde Stabilisierungshilfe erhalten, für 2019 in Höhe von 200.000 Euro, wie im Vorjahr. Falls die erwarteten Förderbeträge in diesem Jahr noch eintreffen, sinkt der Schuldenstand weiter und somit auch die Pro-Kopf-Verschuldung. Ende 2018 lag der Schuldenstand bei 631.825 Euro, die Pro-Kopf-Verschuldung bei 567 Euro, die Rücklagen betrugen 733.249 Euro.  

In den Kindergarten mit Krippengruppe in Höchheim gehen durchschnittlich 31 Kinder, davon 12 unter drei Jahren. Die Gemeinde zahlt einen Defizitausgleich in Höhe von rund 3.600 Euro. Im Kindergarten wurde der Parkettboden abgeschliffen, der aus Holz besteht, das Ergebnis sei sehr zufriedenstellend, berichtete der Bürgermeister. Waldwege wurden teilweise neu geschottert und befestigt, ein Grundstück soll in Höchheim innerhalb des Programms "Innen statt außen" aufgekauft und einer neuen Verwendung zugeführt werden.

Neue Dienstkleidung für Feuerwehr

Rothausen bekommt für die Feuerwehr im Jahr 2020 neue Dienstbekleidung, Höchheim war bereits 2019 an der Reihe. Das Innenentwicklungsförderprogramm hat sich bewährt: Seit seinem Bestehen gab es in der Gemeinde 25 Anträge, davon wurden drei abgelehnt. Die Fördersumme beträgt 153.500 Euro, die investierte Bausumme liegt ungefähr bei 1,1 Mio. Euro. Bei allen, die sich in den Gemeindeteilen für die Allgemeinheit einsetzen und Ämter oder Arbeiten übernehmen, bedankte sich der Bürgermeister.

Nach dem Vortrag hatten die Bürger das Wort, dabei gab es in Rothausen nur wenig Wortmeldungen. Kritisiert wurden verschmutzte Wirtschaftswege und die Ausbesserung der Waldwege wurde gefordert. Letzteres sei geplant, informierte der Bürgermeister. Leider lasse es sich nicht vermeiden, dass Lkw mit Holzladungen die Wege benutzen, sie können nicht warten, bis es trocken oder frostig ist.

In Höchheim wurde angeregt die vorhandenen Bauplätze besser zu bewerben. Die Treppe zur Kirche sollte erneuert werden. Das soll geschehen, wenn das Wetter es zulässt, war die Antwort. Auch hier wurde eine Verbesserung der Wirtschaftswege gefordert und Straßenschäden kritisiert.

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