Bastheim

Nominierung in Bastheim: Ein historischer Tag für den Ort

Gemeinschaftsfoto der Gemeinderatskandidaten auf der erstmaligen gemeinsamen Liste für die Gemeinderatswahlen am 15. März. Auf dem Foto fehlen die Kandidaten Wolfgang Grom, Daniel Keppner, Jochen Krämer und Sebastian Landgraf. Foto: Klaus-Dieter Hahn

Ob dieser Tag tatsächlich in die Geschichte der Gemeinde Bastheim eingehen wird? Zumindest für Bürgermeisterin Anja Seufert war es ein "historisches Ereignis": Die Aufstellung der ersten gemeinsamen Liste von CSU und Freien Wählern für die Gemeinderatswahlen. Auf jeden Fall dürfte die Entscheidung der Mitglieder des CSU-Ortsverbandes und der "Freien Wähler Besengau e.V." ein Schritt hin zu einer "gesunden Basis für die künftige Zusammenarbeit der beiden Gruppierungen im Gemeinderat" sein, wie der Vorsitzende der FW Besengau Sebastian Räder eingangs herausstellte: "Wir wollen kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander".

Der Wettstreit um die Plätze am Sitzungstisch im Bastheimer Rathaus hatte früher im Vorfeld der Wahl – und manchmal auch noch danach – für viele Spannungen und Turbulenzen zwischen CSU und Freien Wählern gesorgt. Das soll nun anders werden. Von Anfang wollen alle Kandidaten an einem Strang ziehen, bei den Beratungen im Ratsgremium immer das Wohl der Allgemeinheit im Blick behalten und so Bastheim nach vorne bringen.

Vor einiger Zeit noch unvorstellbar

Einstimmig plädierten CSU'ler und FW'ler zu Beginn der Nominierungsversammlung im Gemeindesaal des Rathauses, zu der sich auch einige neutrale Besucher eingefunden hatten, für die gemeinsame Liste. Einträchtig saßen CSU-Ortsverbandsvorsitzende Anja Seufert und FW-Vorsitzender Sebastian Räder mit ihren Vorstandschaften nebeneinander. Ein Bild, das vor einiger Zeit noch unvorstellbar gewesen wäre.

So harmonisch verlief auch die gesamte Zusammenkunft. Unter der Regie von Wahlleiter Altbürgermeister Manfred Dietz und seinen Helfern Artur Türk und Sebastian Räder ging die Aufstellung der Gemeinderatskandidaten problemlos über die Bühne. Im Vorfeld hatte man sich darauf verständigt, die Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge auf dem Stimmzettel aufzuführen, was auch die wahlberechtigten CSU- und FW-Mitglieder für gut befanden.

Transparenz und mehr Kommunikation sind die Ziele

Hoch motiviert präsentierten sich die Kandidaten, die sich unter anderem für eine verbesserte Kommunikation und Transparenz zwischen Gemeinderat und Bürger, für die Randgruppen, für Jugend und Senioren einsetzen wollen. Das frühere Gemeinderatsmitglied Albrecht Euring freute sich über die vielen jüngeren Bewerber und stellte fest: "Wir haben starke und qualifizierte Persönlichkeiten zur Auswahl".

Über die Liste wurde geheim abgestimmt, nachdem sich die Kandidaten (vier Frauen und 17 Männer) einzeln vorgestellt hatten. Die folgenden Männer und Frauen stellen sich am Wahlsonntag dem Votum der Wahlberechtigten in Bastheim und seinen Ortsteilen.

Die Kandidaten
Michael Albert (CSU, Reyersbach), Theo Behringer (FW Besengau, Rödles), Jochen Erhard (parteilos, Bastheim), Thomas Fell (CSU, Braidbach), Marian Fischer-Sosna (FW, Unterwaldbehrungen), Wolfgang Grom (FW, Geckenau), Nina Hergenhan (parteilos, Reyersbach), Daniel Keppner (CSU, Unterwaldbehrungen), Jochen Krämer (parteilos, Bastheim), Sebastian Landgraf (FW, Bastheim), Ramona Leicht (parteilos, Bastheim), Christian Leutheuser (FW, Reyersbach), Dominik Molitor (FW, Reyersbach), Peter Sauer (FW, Wechterswinkel), Volker Schmitt (FW, Unterwaldbehrungen), Anja Seufert (CSU, Bastheim), Tobias Seufert (FW, Braidbach), Sebastian Stenzinger (FW, Bastheim), Carmen Türk (CSU, Bastheim), Simon Türk (CSU, Bastheim) und Johannes Werner (parteilos, Reyersbach).

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