Bastheim

Nominierung in Bastheim muss wegen Formfehler verschoben werden

Eingerahmt von den beiden Bürgermeister-Kandidaten Anja Seufert und Tobias Seufert leitete der Vorsitzende der Freien Wähler Besengau Sebastian Räder die Mitgliederversammlung, die eigentlich eine Nominierungsversammlung sein sollte. Foto: Klaus-Dieter Hahn

Bereits im Dezember war die Idee zwischen den Verantwortlichen der Bastheimer CSU und der Freien Wählergemeinschaft (FWG) Besengau entstanden. Und nun sollte sie am vergangenen Donnerstag auch in die Realität umgesetzt werden. Zwar stellen beide Gruppierungen bei den anstehenden Kommunalwahlen am Sonntag, 15. März mit Anja Seufert von der CSU und Tobias Seufert bei den Freien Wählern je einen eigenen Bürgermeister-Kandidaten.

Was die Bewerber um die die 14 Gemeinderatssitze am Ratstisch im Sitzungssaal anbelangt, wollte man aber eine gemeinsame Kandidatenliste auf die Beine stellen. Doch da machten die strikten Wahlvorschriften erst einmal einen Strich durch die Rechnung.

Ladung erfolgte nicht fristgerecht

Während die FWG Besengau ihre Mitglieder fristgerecht und damit ordnungsgemäß zu der Versammlung in den Gemeindesaal des Bastheimer Rathauses einlud, hatte es nach den Worten der frisch gekürten CSU-Ortsverbandsvorsitzenden Anja Seufert die Geschäftsstelle der CSU versäumt, ebenfalls rechtzeitig zu laden. Kurzerhand machte FWG-Vorsitzender Sebastian Räder so aus der ursprünglich vorgesehenen Nominierungsversammlung eine Mitgliederversammlung, zu der allerdings auch die Mehrzahl der Gemeinderatsbewerber und auch die Bastheimer CSU-Vorstandschaft gekommen waren.

"Das ist schon ärgerlich, was da passiert ist", machte der FWG-Vorsitzende seinem Unmut Luft. "Aber machen wir halt das Beste daraus. Lasst uns die Gemeinderatskandidaten kennenlernen." Bürgermeisterin Anja Seufert entschuldigte sich für das Versehen und wies darauf hin, dass nun am Sonntag, 19. Januar, um 18 Uhr die gemeinsame Aufstellungsversammlung im Bastheimer Gemeindesaal stattfinden wird. Sebastian Räder nutzte die Gelegenheit und ließ die Mitglieder über den Vorschlag einer gemeinsamen Liste abstimmen.

Erstmals eine gemeinsame Liste für den Gemeinderat

Bei 23 Stimmen für und zwei Stimmen gegen die gemeinsame Liste bei einer Stimmenthaltung pflichtete aber die deutliche Mehrzahl der FWG-Mitglieder dem Vorsitzenden und der Vorstandschaft bei, dass es damit "keinen Wahlkampf gegeneinander, sondern nur ein Miteinander" geben wird. Nach der Wahl müssten so keine Gräben langwierig wieder zugeschüttet werden , die eventuell. in den Wochen vor den Wahlen aufgerissen würden. Ohne Gegenstimme erklärten sich die FWG'ler damit einverstanden, dass die Kandidaten auf der gemeinsamen Liste dem Alphabet nach aufgeführt werden.

"Die Zusammenarbeit des Gemeinderates startet als Team auf einem anderen Niveau, auf einer konstruktiven Basis", so die Überzeugung von Sebastian Räder. Zudem habe die Erfahrung in den letzten Jahrzehnten gezeigt, dass nach der Wahl die Parteizugehörigkeit ohnehin in den Hintergrund trete. Am Ratstisch gebe es in Bastheim keine Fraktionen. Hier werde sachlich, manchmal auch energisch und emotional diskutiert, wobei es aber immer um die Sache, um das Wohl der Gemeinde gehe.

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