Nordheim

Nordheim: Beeindruckende Bilanz vorgelegt

Nordheim ist eine aufstrebende Gemeinde. Ein aktuelles Großprojekt ist die neue Kindertagesstätte, welche sich gerade im Bau befindet. Foto: Eva Wienröder

Mit dem Neujahrsempfang der Gemeinde sollten die Ehrenamtlichen aus beiden Ortsteilen Nordheim und Neustädtles eine besondere Wertschätzung erfahren. Bürgermeister Thomas Fischer freute sich, dass seitens der Vereine und der engagierten Bürgerschaft der Zuspruch groß war und man obendrein auch weitere Ehrengäste in der Kulturscheune antreffen konnte.

So waren Fischers beide Vorgänger im Amt, Hermann Hippeli und Ehrenbürger Rudi Dietz, Landrat Thomas Habermann, die Landtagsabgeordneten Sandro Kirchner (CSU) und Gerald Pittner (Freie Wähler) und auch der kirchliche Beistand mit Pfarrvikar Paul Reder und Pfarrer i. R. Karl Hauck anwesend.

Positive Resonanz bei der ersten Veranstaltung

„Aber alle Anwesenden sind Ehrengäste“, betonte Fischer in seiner Ansprache, schließlich wollte sich der Gemeinderat mit dem Neujahrsempfang bei allen Personen, die sich in irgendeiner Weise in der Gemeinde ehrenamtlich engagieren, bedanken. Die Ehrenamtlichen, die das ganze Jahr über in verschiedensten Bereichen aktiv sind, sollten sich an diesem Abend entspannt zurücklehnen können. Für das leibliche Wohl sorgte ein Buffet und Mitglieder des Gemeinderates fungierten als aufmerksame Bedienungen, die sich darum kümmerten, dass alle Gäste gut versorgt waren.

„Bitte Zugreifen!“ hieß es am üppigen Buffet beim Neujahrsempfang der Gemeinde Nordheim, zu dem Ehrenämtler aus beiden Ortsteilen und weitere Ehrengäste eingeladen waren. Foto: Eva Wienröder

„Dem Gemeinderat ist das ehrenamtliche Engagement in unserer Gemeinde und jede einzelne Person, die sich ehrenamtlich engagiert, sehr sehr wichtig“, betonte Fischer. Um den Einsatz der Bürger in einem feierlichen Rahmen zu würdigen, hatten die Gemeindevertreter Ende 2018 beschlossen, dass ein Neujahrsempfang stattfinden sollte. Infolge der positiven Resonanz der ersten Veranstaltung im Januar 2019 wurde nun heuer der zweite Empfang dieser Art begangen. Und auch der kam wieder gut an. Mehr als 120 Personen hatten sich angemeldet.

Überblick über das abgelaufene Jahr

Der Bürgermeister gab eingangs des Abends einen Überblick über das abgelaufene Jahr, das wieder ein sehr arbeitsreiches für die Gemeindeführung gewesen sei. Zahlreiche Projekte seien abgeschlossen oder in Angriff genommen worden. Der Bürgermeister verwies unter anderem auf die lang gehegte Sanierung des Karlsplatzes und die Kanalsanierungen in Neustädtles, die Erneuerung der Außensportanlagen der Grundschule in Nordheim und den Glasfaserausbau für ein schnelles Internet in der Gemeinde.

Die Verbesserung der Infrastruktur sei eine der wichtigen Aufgaben. Als aktuelle und zukunftsweisende Großvorhaben nannte Fischer den begonnenen Bau der neuen Kindertagesstätte mit einem Kostenvolumen von über 3,3 Millionen Euro und die Ausweisung des neuen Baugebietes in Nordheim. Mit Blick auf die Infrastruktur erwähnte Fischer die Ansiedlung des Rewe-Marktes, der vor wenigen Wochen eröffnet werden konnte, als wichtigen Gewinn.

Fischer verwies auf die Entwicklung, welche die Gemeinde in den knapp zwölf Jahren seiner Amtszeit als Bürgermeister genommen habe. Seit 2008 wurden gut 9,2 Millionen Euro investiert und dennoch konnte der Schuldenstand von 3,6 Millionen Euro auf aktuell 825.000 Euro reduziert werden. Doch nicht nur die Gemeinde habe viel investiert, auch von gewerblicher und privater Seite sei für die Attraktivität Nordheims viel erbracht worden, was Fischer ausdrücklich mit Dank und Anerkennung bedachte.

Viele Dankesworte für das Miteinander

Dass die Kommune so gut aufgestellt ist, habe man größtenteils der guten Zusammenarbeit mit der VG Fladungen, dem Landratsamt und den weiteren Behörden sowie den Abgeordneten im Land und Bund zu verdanken, so Fischer. Er nutzte beim Neujahrsempfang gleich die Gelegenheit, um sich stellvertretend bei Landrat Thomas Habermann und den beiden Landtagsabgeordneten Sandro Kirchner und Gerald Pittner für das kollegiale Miteinander zu bedanken. Gleichzeitig erging Dank an die bayerische Staatsregierung.

Habermann, Kirchner und Pittner zeigten sich beeindruckt von Fischers Bilanz. Die positive Entwicklung der Gemeinde sei einem tüchtigen Bürgermeister und Gemeinderat und einer engagierten Bürgerschaft zu verdanken, wie die Politiker in ihren Grußworten befanden. Mit Blick auf die anwesende Kermesjugend stellte der Landrat erfreut fest: „Alle Generationen arbeiten in Nordheim aktiv mit.“

Alle drei Redner unterstrichen die Bedeutung des bürgerlichen Engagements. Was auf diesem Gebiet vor Ort in den Kommunen geleistet werde, könne der Staat niemals erbringen, so Kirchner. In Bezug auf die anstehenden Kommunalwahlen honorierte sein Landtagskollege Pittner insbesondere die hohe Bereitschaft der Nordheimer und Neustädtleser Bürger, politische Verantwortung übernehmen zu wollen. Für die zwölf Sitze im Gemeinderat gibt es zwei Kandidatenlisten mit insgesamt 42 Bewerbern – eine stattliche Zahl für die beiden Ortsteile, wie Thomas Fischer in seinem vorangegangenen Bericht zufrieden anführen konnte.

Fischer warb denn auch mit seinen Ehrengästen aus der Politik darum, dass sich die Bürger auch in Zukunft so engagiert für eine liebenswerte und lebenswerte Heimat, für ihre Gemeinde Nordheim einsetzen mögen.

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