Oberstreu

Oberstreu: Lob für saniertes Gebäude

So sah das Anwesen Pfarrgasse 10 in Mittelstreu vor der Renovierung aus.
So sah das Anwesen Pfarrgasse 10 in Mittelstreu vor der Renovierung aus. Foto: Brigitte Gbureck

Neben dem Forstbetriebsjahr 2019 und Forstbetriebsplan 2020 (wir berichteten) standen noch weitere Punkte auf der Tagesordnung des Gemeinderates Oberstreu. Ein Ehepaar aus Mittelstreu möchte ein Nebengebäude (eine bestehende Scheune) zu Wohnzwecken umnutzen. Seitens der Gemeinde bestanden dagegen keine Einwendungen. Eine Immobilien-GmbH aus Oberstreu hat eine überarbeitete Planung zum Neubau einer Lagerhalle für Maschinen und Material vorgelegt, nachdem der erste Antrag nicht genehmigt worden war. Nunmehr hatten die Gemeindevertreter keine Einwendungen gegen das geplante Vorhaben.

Und so stellt es sich heute dar. Der Gemeinderat Oberstreu würdigte ausdrücklich die Sanierung und beschloss einen Zuschuss für die Fachwerkfreilegung und für die denkmalpflegerischen Arbeiten.
Und so stellt es sich heute dar. Der Gemeinderat Oberstreu würdigte ausdrücklich die Sanierung und beschloss einen Zuschuss für die Fachwerkfreilegung und für die denkmalpflegerischen Arbeiten. Foto: Brigitte Gbureck

Bebauungsplan „Solarpark Mittelstreu-Süd“

Im Zuge des Verfahrens zur 7. Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplans im Bereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Solarpark Mittelstreu-Süd“ wurden die Beteiligungen nach dem BauGB durchgeführt, insgesamt wurden 32 Träger öffentlicher Belange am Verfahren beteiligt. Zu Stellungnahmen von Behörden hat das Ingenieurbüro IVS jeweils Abwägungsvorschläge gemacht. Das Gremium beschloss, dass an der Planung wie vorgetragen festgehalten wird und stellte, nachdem das Bauleitverfahren abgeschlossen ist, die 7. Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplans im Bereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes „Solarpark Mittelstreu-Süd“ in der vorliegenden Form fest. Auch dem vorhabenbezogene Bebauungsplan mit Grünordnungsplan zum “Solarpark Mittelstreu-Süd“, der die gleichen Stellungnahmen und Abwägungsvorschläge wie der Flächennutzungs- und Landschaftsplan enthielt, wurde zugestimmt. Neu hinzugekommen war dabei die Stellungnahme des Kreisbandrates, die zur Kenntnis genommen wurde. Für die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Solarpark Mittelstreu-Süd“ ist der Abschluss eines Durchführungsvertrages mit dem Vorhabenträger erforderlich. Der Gemeinderat genehmigte den im Entwurf vorliegenden Durchführungsvertrag und stimmte dem Vertragsschluss mit dem Vorhabenträger zu.

Viele Arbeiten in Eigenleistung

Ein Ehepaar hat am Anwesen Pfarrgasse 10 in Mittelstreu einen Zuschussantrag zur Fassadensanierung des denkmalgeschützten Fachwerkhauses gestellt. Der Kostenvoranschlag eines Putz- und Malerbetriebes beläuft sich auf 22 270 Euro brutto. Da die Arbeiten in Eigenleistung ausgeführt wurden, belaufen sich die Gesamtkosten jedoch nur auf 6570 Euro. Mit Beschluss vom April 2019 wurde festgehalten, dass Eigenleistungen in Bezug auf denkmalpflegerische Mehraufwendungen berücksichtigt werden. Der Gemeinderat würdigte ausdrücklich die Sanierungsmaßnahme und einigte sich einstimmig darauf, einen Zuschuss in Höhe von 1500 Euro für die Fachwerkfreilegung und 2500 Euro für den denkmalpflegerischen Aufwand zu gewähren. 

Die Bausubstanzuntersuchung der Alten Schule in Oberstreu wurde an das Büro pgu-Ingenieurgesellschaft mbh in Ritschenhausen zum Angebotspreis von 4955 Euro brutto vergeben. Die Fa. Jacob-Baumpflege erhält den Auftrag für Ersterfassung der Bäume für das Baumkataster zum Angebotspreis von 5312 Euro brutto und den Auftrag für die Baumpflege- und Baumfällarbeiten am Gänsrasen in Mittelstreu zum Angebotspreis von 2927 Euro.

Kosten für den Stromverbrauch

Bürgermeister Liebst hatte noch einige Mitteilungen. Bei der Bewerbung für das Energiecoaching sind sieben Gemeinden in Unterfranken berücksichtigt worden, Mellrichstadt und Oberstreu gehören dazu. Energieverbrauch und Energiemanagement werden untersucht, das neue Gremium solle sich damit beschäftigen. Die Kämmerei wurde beauftragt, den Stromverbrauch zusammenzustellen. Die Ersparnis durch die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED in Mittelstreu und Oberstreu sei schwierig zu ermitteln, weil die Beleuchtung unterjährig umgestellt wurde. Aber eine Tendenz sei erkennbar. Rund 5500 Euro seien in Oberstreu eingespart worden, Mittelstreu zeige ein ähnliches Ergebnis. Die Heizungen wurden umgerüstet. 2018 hatte die Schule Mittelstreu 8800 Euro Stromkosten, 2019 waren es 9259 (inklusive Feuerwehrhaus Oberstreu mit dem Wasserschaden). Die Abrechnung 2019 ergab eine Zurückzahlung von 5624 Euro, weil mit Gas geheizt wird. Knapp 1500 Euro fielen 2019 für Gas an. Im Februar 2020 waren es noch mal knapp 1500 Euro für Gas, dafür wurden 5600 Euro Stromkosten eingespart.

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