Ostheim

Ostheim: Federvieh und "Mümmelmänner"

Freuten sich über die gelungene Gemeinschaftsschau in Ostheim: Eberhard Schorr (Kreisvorstand Rassegeflügelzüchter), Ostheims Stadtoberhaupt Ulrich Waldsachs, Detlev Berkes (KTZV Ostheim), Bernhard Then (KTZV Oberelsbach) und Albert Scheuplein (KTZV Brendlorenzen). Foto: Eva Wienröder

Viel Federvieh und "Mümmelmänner" bevölkerte am Wochenende die Markthalle in Ostheim. Dort hatten die örtlichen Kleintierzüchter mit den befreundeten Vereinen Oberelsbach, Brendlorenzen, Nordheim und Utendorf (Thüringen) in Verbindung mit einer Sonderschau der Elsterpurzler-Züchter Gruppe Mitte eine beachtliche Gemeinschaftsausstellung veranstaltet. 330 Tiere, darunter 90 Kaninchen waren zu bestaunen.

"Künftig wird es nur noch Gemeinschaftsschauen geben", sagte der Vorsitzende der Ostheimer Züchterfreunde, Detlev Berkes, bei der offiziellen Eröffnung. Der Mangel an Züchternachwuchs mache sich immer mehr bemerkbar. "Die Alten sterben weg und es kommen keine Jungen nach". Er erinnerte sich daran, dass man in den 1970er Jahren noch weit über 100 Mitglieder beim KTZV Ostheim zählte. Heute seien es nur noch 40 und letztlich nur noch eine Handvoll davon in der Zuchtarbeit aktiv. Die alleine könnten keine eigene Schau mehr auf die Beine stellen.

Vielfalt der verschiedenen Rassen war groß

Der Schirmherr, Ostheims Bürgermeister Ulrich Waldsachs, zeigte sich sehr interessiert an den Ergebnissen der Züchterarbeit, wobei er sich beeindruckt von der die Vielfalt der Geflügel- und Kaninchenrassen äußerte. "Tierzucht ist kein Hobby für nebenher. Tierzucht nimmt einen vielmehr voll und ganz in Anspruch und fordert dem Tierhalter einiges ab. Tiere sind keine Sache. Jedes Haustier und erst recht jedes Zuchttier braucht viel Pflege und tägliche Zuwendung", sagte der Bürgermeister.

Der Kreisvorsitzende Eberhard Schorr (links) zeichnete erfolgreiche Rassegeflügelzüchter aus (ab zweiter von links): Rainer Katzmann, Bernhard Then, Helmut Fritzges und Stephanie Manger. Es gratulierten (von rechts) Ostheims Bürgermeister Ulrich Waldsachs und der Vorsitzende des örtlichen KTZV Detlev Berkes. Foto: Eva Wienröder

Bei der Gemeinschaftsschau wurden verschiedene Preise vergeben. den Landesverbandsehrenpreis bekamen Harald Claus (Kleinsilber, gelb 386 Punkte) und Helmut Fritzges (Zwergwidder, wildfarben, 386 Punkte). Fritzges wurde zudem mit dem Bezirksverbandsehrenpreis ausgezeichnet und präsentierte obendrein den höchstprämierten Rammler (97,5 Punkte). Kreisverbandsehrenpreise gingen an Martin Thiel von den Kaninchenfreunden Utendorf (Farbenzwerge, wildfarben, 385,5 Punkte, beste Häsin mit 97 Punkte) und an Jungzüchter Emilio Graf (Farbenzwerge, wildfarben, 385,5 Punkte).

Ehrungen wurden verliehen

Eberhard Schorr, der Kreisvorsitzende der Rassegeflügelzüchter, war vor Ort, um Ehrungen des Verbandes vorzunehmen. Die Auszeichnung des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter (BDRG) in Silber ging an Bernhard Then, Helmut Fritzges, Rainer Katzmann, Eberhard Katzmann und Elmar Hofmann (alle KTZV Oberelsbach). Stephanie Manger (KTZV Brendlorenzen) überreichte er die Landesverbandsnadel in Gold.

Und zu guter Letzt wurde auch noch die Gewinnerin des Schätzspiels vom "Schnaidmart" von den Ostheimer Vereinsleuten beglückwünscht. Bei der Preisfrage, wie viele Federn eine Taube (rund 5850) und ein Huhn (8325) haben, lag Regina Geiß mit ihrem Tipp am dichtesten an der Lösung dran. Sie bekam zur Belohnung einen Gutschein über einen Festtagsbraten.

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